Sigmar Gabriel zu Gast bei den Helmstedter Gesprächen

11. Oktober 2017
Außenminister und Vizekanzler Siegmar Gabriel, Landtagskandidaten Jörn Domeier und Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs. Foto: SPD
Helmstedt. Wie die SPD mitteilte, kam auf Einladung des Landtagsabgeordneten Uwe Strümpel und des Landtagskandidaten Jörn Domeier Außenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel nach Emmerstedt.

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Uwe Strümpel begrüßte, in einem vollen Saal, zu seinen 12. und letzten Helmstedter Gesprächen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Während dessen ging er kurz auf die vergangenen Jahre seiner Landtagstätigkeit ein. „In dieser Zeit sind 176 Mio. Euro in den Landkreis geflossen. Mehr als das zehnfache in der Zeit der schwarz-gelben Regierungszeit.“, weist Strümpel aus. „Wichtig ist es in der verbleibenden Woche weiter zu kämpfen, damit Stephan Weil Ministerpräsident bleibt und Jörn Domeier Landtagsabgeordneter wird.“ ruft Strümpel den Anwesenden zu.

Alsdann tritt der Landtagskandidat Jörn Domeier an das Rednerpult. Er dankt Uwe Strümpel für die gute Arbeit in den vergangenen Jahren, die er gern weiterführen möchte. Er sieht seine Schwerpunkte in der Wirtschaft, der Bildung und der Politik für Kommunen. „Es ist wichtig, dass das Land sich stark an den Sanierungen von Schulen und Sportstätten beteiligt.“, hebt Domeier heraus. Er nutzt die Gelegenheit und dankt allen Unterstützern. Ganz besonders jedoch dankte er seinen Kindern und seiner Frau Sandra.

Die Menschen fühlen sich nicht mehr wahrgenommen

Mit der Analyse des Ergebnisses der Bundestagswahl am 24. Oktober begann Vizekanzler Gabriel seinen Vortrag. Als Hauptgrund für den starken Verlust der Regierungsparteien sieht Gabriel darin, dass sich die Menschen nicht mehr wahrgenommen fühlen. Eine Situation die rechtspopulistischen Parteien wie die AfD beflügeln. Er bat den anwesenden Genossen an, im Erneuerungsprozess als Diskussionspartner zur Verfügung zu stehen. „Wir müssen nach draußen und mit den Menschen sprechen, uns kümmern.“

Auch gab es natürlich einen Ausblick auf die aktuelle Außenpolitik. „Es ist meine große Sorge, dass die USA in der nächsten Woche das Iranabkommen aufkündigen werden.“ so Gabriel. „Was wird dadurch besser?“ fragt er weiter und antwortet, „Nix!“

„Gerade jetzt ist es wichtig, dass im Bundesrat eine starke sozialdemokratische Stimme sitzt. Es ist von großem deutschen Interesse.“ ruft Gabriel, in Hinblick auf sehr gute sozialdemokratische Ergebnisse bei der Landtagswahl, den Anwesenden zu.

Abschließend meldet sich der neue Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs zu Wort. „Wir sind nur erfolgreich, wenn die Menschen mitgenommen und ihre Sorgen ernst genommen werden. Dafür steht Jörn Domeier.“

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