Zwei Millionen Euro mehr für die Sanierung des Schlosses?

4. Dezember 2019 von
Seit acht Jahren ist die Sanierung des Schlosses ein Thema. Nun soll sie endlich zu Ende gebracht werden. Archivfoto: regionalHeute.de
Wolfenbüttel. In der Sitzung des Schulausschusses am gestrigen Dienstag kam auch das Thema Brandschutzsanierung im Schloss Wolfenbüttel auf den Tisch. Stadtbaurat Ivica Lukanic warb für die Beschlussempfehlung zu einem Antrag der Verwaltung, das Maßnahmenbudget von 6.284.000 Euro um rund zwei Millionen auf 8.301.000 Euro zu erhöhen. Doch die Ausschussmitglieder meldeten weiteren Beratungsbedarf an.

Seit acht Jahren beschäftige man sich mit dem Thema. Immer wieder würden Wände geöffnet und neuer Sanierungsbedarf festgestellt, erklärte Lukanic. Man habe nun mehrere Varianten geprüft und empfehle seitens der Verwaltung, weitere zwei Millionen in die Hand zu nehmen und so eine langfristige Lösung zu finden. Bis 2024 soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Wähle man eine der anderen Varianten, etwa die bei der es beim ursprünglichen Budget bleibe, würde man das Risiko eingehen, dass es weiterhin Stückwerk bleibe.

Wieviel Kapazitäten hat die Verwaltung?

Die Mitglieder des Ausschusses sahen es dagegen nicht ein, warum bereits jetzt über diesen Punkt entschieden werden müsse. Zumal der Haushaltsentwurf noch nicht vorgelegen habe und man nicht wisse, welche anderen Projekte nicht umgesetzt werden können, wenn man die zusätzlichen zwei Millionen hier einsetze, betonte die Ausschussvorsitzende Birgit Oppermann (CDU). Dies sah auch Dörthe Weddige-Degenhard (SPD) so. „Das Schloss ist eine unendliche Geschichte und wird es vermutlich auch bleiben“, so die stellvertretende Vorsitzende. Entscheidend sei, ob die Verwaltung in der Lage sei, alle Maßnahmen abzuarbeiten. Weddige-Degenhard betonte auch, dass Informationen darüber fehlten, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Varianten auf den Unterricht im Gymnasium im Schloss hätten. Dies sei für eine Entscheidung des Schulausschusses aber entscheidend. Der Antrag wurde zurück in die Fraktionen gegeben.

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