Zehn Euro versprochen: Mann wegen Kindesmissbrauch vor Gericht

14. August 2019
Einem 55-Jährigen aus Schöningen wird schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Symbolfoto: regionalHeute.de
Braunschweig. Am Donnerstag beginnt vor dem Braunschweiger Landgericht der Prozess gegen einen Mann aus Schöningen, dem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern in mehreren Fällen vorgeworfen wird. Das teilt das Landgericht mit.

Dem 55-jährigen Angeklagten, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, wird in sieben Fällen von September 2017 bis Februar 2019 sexueller Missbrauch von Kindern beziehungsweise schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Bei den Übernachtungen der damals zwölf und 13 Jahre alten Zwillingsbrüder in seiner Wohnung in Absprache mit deren Eltern, habe der Angeklagte im Beisein eines der beiden Zwillingsbrüder Pornofilme geschaut und dabei sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. In drei weiteren Fällen habe der Angeklagte den Kindern Geld und Geschenke angeboten, um an ihnen sexuelle Handlungen vornehmen zu dürfen.

Zehn Euro als Belohnung

Gegen den Angeklagten wird eine weitere Anklage wegen sexuellen Missbrauchs in vier Fällen mitverhandelt. Dabei soll es sich um Taten aus dem Jahr 2015 handeln. Und zwar habe der Angeklagte an einem neun- beziehungsweise zehnjährigen Jungen sexuelle Handlung vorgenommenen, wobei er teilweise eine Belohnung von zehn Euro versprochen habe. In einem Fall habe der Angeklagte mit dem Geschädigten einen Film mit pornografischen Inhalt angeschaut.

Fortsetzungstermine sind für den 19., 21., 22., 26, 28. und 30. August vorgesehen.

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