Wildes Parken: Rettungswege müssen auch im Wald frei bleiben

30. Oktober 2019
Schon ein einzelnes Auto kann die Zufahrt in den Wald behindern. Foto: Niedersächsische Landesforsten
Wolfenbüttel/Helmstedt. Die letzten warmen Tage und der lang erwartete Regen lassen derzeit die Pilze wachsen. Damit beginnt in unseren Wäldern wieder die Pilzsaison und Menschen zieht es in die Wälder. Zu Problemen könnte dies jedoch werden, wenn die Waldwege mit parkenden Autos verstopft sind. Dies berichten die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung.

Die Landesforsten freuen sich über naturverbundene Besucher in ihren Wäldern. Sie bieten zu dieser Jahreszeit mit verschiedenen Pilzsorten wieder hochwertige Nahrungsmittel an. Wälder dienen gleichzeitig als Erholungsraum, Nahrungsquelle und als Wirtschaftsraum.

Aber es entstünden zunehmend Probleme, wenn die Waldwege durch parkende Autos versperrt sind. Die Waldwege würden neben der Erholungsnutzung vor allem auch als Wirtschafts- und Rettungswege dienen. Wenn den im Wald arbeitenden Forstwirten, aber auch den vielen Erholungssuchenden, etwas zustoßen sollte zähle jede Sekunde. Wenn die Waldwege dann durch die Fahrzeuge von Waldbesuchern blockiert werden, könne es schnell brenzlig werden.

„Wir beobachten leider zunehmend, dass Waldbesucher und derzeit vor allem Pilzsucher, mit ihren Autos die Waldwege und Waldeingänge sprichwörtlich „zu Parken“. Unsere Waldwege dienen auch als Rettungswege und müssen unbedingt freigehalten werden“, beschreibt Betriebsdezernent Andreas Möhring aus dem Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel die aktuelle Situation. „Über unser Waldwegenetz wird auch das eingeschlagene Holz abtransportiert. Auch die Holz-LKW müssen unsere Wege nutzen können“, so Möhring weiter. Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel bittet alle Waldbesucher darum, ihre Fahrzeuge auf den Waldparkplätzen zu parken und die Waldeingänge und Wege freizuhalten.

 

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