Umstürzende Windkrafträder: Wie gefährlich ist es an der A39?

8. Juni 2018 von
An der A39 sollen in letzter Zeit häufig Windkraftanlagen umgekippt sein. Symbolfoto: Nick Wenkel/Archiv
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Salzgitter. In den letzten Monaten erreichten die M.B.S.-Ratsfraktion in Salzgitter immer mehr Nachrichten von umgestürzten Windkraftanlagen und abgerissenen Windrädern an der A 39 im Bereich Neubau der Tank- und Rastanlage Salzgitter Hüttenblick Nord. Laut Fraktion seien Materialermüdungserscheinungen der Grund für das Umstürzen.

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Doch wie gefährlich ist das Umstürzen für Auto- und LKW-Fahrer? Die Verwaltung soll nun auf Wunsch der M.B.S.-Fraktion Klarheit darüber schaffen. M.B.S.-Ratsmitglied Uwe Sock möchte wissen, wie hoch die Sicherheitsabstände der Windkraftanlagen beispielsweise zu Rastanlagen und Autobahnauffahrten sein müssen und vor allem, ob diese denn auch eingehalten wurden.

Geklärt werden soll außerdem, ob das Umstürzen von Windkraftanlagen bereits im Planfeststellungsverfahren thematisiert wurde. „Wurden beim Planfeststellungsverfahren solche Unfälle bezüglich Materialermüdungserscheinungen und immer häufigerem Orkan-ähnlichen Windaufkommens diese Kriterien mit einbezogen?“, heißt es in der Anfrage der M.B.S.-Fraktion.

In der Sitzung des Feuerwehrausschusses am vergangenen Montag kündigte die Verwaltung an, dazu schriftlich Stellung nehmen zu wollen. Wann diese veröffentlicht wird, ist derzeit nicht klar.

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