Stickstoffdioxid: Keine Grenzwertüberschreitungen in der Region

25. März 2018 von
Durch Dieselabgase wird der Stickstoffdioxid-Wert in der Luft erhöht. Symbolfoto: Anke Donner
Region. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die Februar-Messergebnisse des Stickstoffdioxid-Wertes in der Luft an bundesweit 559 Stellen präsentiert werden. Mit dabei sind nicht nur die offiziellen Messstellen des Umweltbundesamtes und des VCD, sondern auch eigene, die mithilfe von Passivsammlern erstellt wurden.

Den EU-weiten Grenzwert von durchschnittlich aufs Jahr gerechnet 40 Mikrogramm (µg) NO2 pro Kubikmeter (m³) erreicht in unserer Region im Februar nur eine Messstation in Braunschweig (Altewiekring) mit 40,0 µg/m³. Jedoch sind nach Ansicht der DUH auch Werte ab 20 µg/m³ gesundheitsgefährdend. Dies beträfe eine Reihe weiterer Kommunen und Standorte:

  • Braunschweig (Bohlweg) 39,0 µg/m³ 
  • Braunschweig (Hildesheimer Straße) 36,0 µg/m³ 
  • Wolfsburg (Heßlinger Straße) 35,0 µg/m³ 
  • Braunschweig (Kastanienallee) 32,7 µg/m³ 
  • Schöningen (Klosterfreiheit) 26,9 µg/m³ 
  • Braunschweig (Bevenroder Straße) 26,3 µg/m³ 
  • Peine (Beethovenstraße) 25,5 µg/m³ 
  • Salzgitter (Kattowitzer Straße) 25,3 µg/m³ 
  • Vechelde (Heerstraße) 21,9 µg/m³ 
  • Braunschweig (Celler Heerstraße) 21,1 µg/m³ 

Ab wann Stickstoffdioxid gefährlich wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. So gibt es in anderen Ländern auch andere Grenzwerte. In der Schweiz liegt er zum Beispiel bei 30 µg/m³, in den USA sogar bei 103µg/m³. In Deutschland gilt für Büros und private Innenräume ein Wert von 60 µg/m³. 

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