SPD für Draisinenverkehr zwischen Schöningen und Schöppenstedt

5. April 2019
Auf den Stillgelegten Gleisen könnten schon bald Draisinen fahren. Symbolbild: Pixabay
Schöningen/Schöppenstedt: Seit 2007 wird die Bahnstrecke zwischen Schöppenstedt und Schöningen nicht mehr befahren. Der damals zuständige Zweckverband Großraum Braunschweig, hatte sich seinerzeit gegen einen Rückbau der Gleise ausgesprochen, um spätere Entwicklungsperspektiven beizubehalten. Nun sorgt ein Antrag der SPD dafür, dass diese Bahnstrecke in naher Zukunft einen touristischen Mehrwert für die Region schaffen könnte, so der SPD Bezirk Braunschweig.

Wie der Vorsitzende der SPD-Fraktion im RGB, Marcus Bosse, mitteilt, ist geplant, für diesen Streckenabschnitt ein Draisinen-Konzept zu erarbeiten. Eine Draisine ist eine Art „Schienenfahrrad“, das mit mehreren Personen genutzt werden könne und sich ideal für einen Ausflug an der frischen Luft eigne.

„Ein solches Konzept könnte auch auf der Strecke Schöppenstedt – Schöningen funktionieren. Zudem würde eine touristische Nutzung dieser Strecke einen erheblichen Mehrwert für Besucher des Eulenspiegelmuseums in Schöppenstedt, dem Heesebergmuseum und dem Paläon in Schöningen schaffen“, so Bosse. Schöppenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mühe ergänzt: „Ich begrüße es sehr, dass die Planungen für einen Draisinenverkehr voranschreiten. Damit würde eine weitere touristische Aktion geschaffen werden, die für viele Besuchergruppen und Familien spannend und interessant sein kann.“ Auch Rolf-Dieter Backhaus sei von dem Antrag überzeugt: „Nach dem Ende des Braunkohleabbaus ist es für die Helmstedter Region wichtig, den touristischen Bereich weiter zu erschließen. Die Schaffung einer Draisinenstrecke geht hierbei in die richtige Richtung.“

Der Antrag der SPD ziele zunächst darauf ab, die Kosten einer solchen Maßnahme zu ermitteln und eine Zusammenarbeit der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel, der Samtgemeinde Heeseberg sowie der Städte Schöppenstedt und Schöningen über ein gemeinsames Tourismuskonzept zu erörtern. Bosse: „Wenn sich die Chance ergibt, ein solches Vorhaben umzusetzen, sollten wir sie nutzen.“ Bereits im Mai solle die RGB- Verbandsversammlung über den SPD-Antrag abstimmen.

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