Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen

31. Mai 2018
Der Verlauf des Sperrgebietes. Karte: Landkreis Helmstedt
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Helmstedt. Am 29. Mai 2018 wurde die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenbestand in der Gemeinde Lehre amtlich festgestellt, teilt der Landkreis Helmstedt mit. Zum Schutz gegen die besondere Gefährdung der Bienenstände durch die Tierseuche wurde nun ein Sperrbezirk errichtet.

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Die in dem Bienenvolk festgestellte Bienenseuche ist eine sehr ansteckende Krankheit, die große wirtschaftliche Verluste zur Folge haben könne. Das geht aus der Verfügung hervor, die nun erlassen wurde. Die angeordneten Maßnahmen müssten sofort wirksam werden, um eine Erregerübertragung auf andere Bienenbestände zu verhindern.

Da die sich aus den Maßnahmen dieser Verfügung ergebende Schutzfunktion ein höheres Rechtsgut für die Allgemeinheit darstelle als private wirtschaftliche Belange, seien diese Maßnahmen im öffentlichen Interesse anzuordnen und es müsse das Interesse der betroffenen Tierhalter trotz der erkennbaren Härte zurückstehen.

Der Sperrbezirk verläuft wie folgt:

Im Westen beginnend an der Kreisgrenze zwischen dem Landkreis Helmstedt und der Stadt Braunschweig, der Grenze folgend bis zum nördlichen Waldrand des Staats Forstes Buchenberg. Weiter entlang der nördlichen Waldrandgrenze nach Osten, bis zur Kreuzung mit der Straße L639 (zwischen den Waldgebieten Hoholz und Manhorst hindurch). Weiter entlang des nord-östlichen Waldrandes bis zum Schnittpunkt mit der Straße K35. Der K35 folgend bis zur Kreuzung mit der B248. Der B248 folgend bis zum nord-östlichen Ortsrand von Lehre. Anschließend entlang der östlichen bzw. süd-östlichen Ortsgrenze von Lehre bis zur Kreuzung mit der Straße K58. Der K58 folgen bis zur Kreuzung mit den Bahnschienen. Den Bahnschienen Richtung Süden folgend bis zur südlichen Kreisgrenze zwischen dem Landkreis Helmstedt und dem Landkreis Wolfenbüttel. Im Süden bzw. Süd-Westen wird der Sperrbezirk durch die Kreisgrenze des Landkreises Helmstedt begrenzt.

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