Nach Horrorunfall – 1-Jähriger musste reanimiert werden

9. März 2018
Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt/Aygün Erarslan; Video: aktuell24
Helmstedt. Ein frontaler Zusammenstoß zweier Fahrzeuge endete nach Polizeiangaben am heutigen Freitagmorgen auf der Landesstraße 641 zwischen Warberg und Räbke mit zwei lebensgefährlich und zwei schwer verletzten Beteiligten (wir berichteten). Nun informierte die Polizei über die Schwere der Verletzungen.

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Den Ermittlungen zufolge prallte eine 33 Jahre alte Audi-Fahrerin aus der Samtgemeinde Nord-Elm mit einer 33-jährigen VW Touran-Fahrerin aus Schöningen frontal zusammen. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen war extreme Eisglätte Auslöser des Unfalls.

Bei der Aufnahme des Unfalls zeigte sich, dass die Touran-Fahrerin, deren Kinder im Alter von ein und vier Jahren sich im Fahrzeug befanden, um 7.15 Uhr in Richtung steuerte, als ihr die Audi-Fahrerin bereits schleudernd entgegenkam und dabei auf die Gegenfahrbahn geriet. Bei dem folgenden frontalen Aufprall wurde die 33-Jährige in ihrem Audi eingeklemmt. Sie wurde von der Freiwilligen Feuerwehr aus Wolsdorf und Räbke mit Hilfe einer Rettungsschere aus dem Wrack befreit. Die lebensgefährlich verletzte Audi-Fahrerin wurde zusammen mit dem ebenfalls lebensgefährlich verletzten einjährigen Jungen, der noch an der Unfallstelle reanimiert wurde, in eine Klinik nach Braunschweig gebracht. Der schwer verletzte Vierjährige wurde zusammen mit seiner Mutter, die auch schwere Verletzungen erlitt, von Rettungssanitätern in die Helmstedter Klinik transportiert.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von 25.000 Euro. Zur Unfallanalyse wurde ebenfalls ein Sachverständiger eingesetzt. Die Landesstraße musste zur Aufnahme des Unfalls für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

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