Morddeutschland: NDR zeigt „Der Tote im Stausee“

11. Oktober 2018 von
Am Freitag wird eine neue Folge Morddeutschland ausgestrahlt. Es geht um einen Fall aus Goslar. Foto: NDR
Goslar. Der NDR zeigt in seiner neuesten Folge der Serie "Morddeutschland" am morgigen Freitag einen Fall aus Goslar. Darin geht es um einen Torso, dir im Jahr 2007 in der Okertalsperre gefunden worden. Die Folge läuft am Freitag den 12. Oktober um 21.15 Uhr im NDR.

Im Februar 2007 entdeckt eine Spaziergängerin an der Okertalsperre im Wasser zwischen Treibholz etwas, das dort nicht hingehört. Es sieht aus wie der Teil einer Schaufensterpuppe. Allerdings ohne Arme, Unterleib und Kopf. Es ist ein menschlicher Torso. Was dann folgt, sind die wohl aufwendigsten Ermittlungen in der Geschichte der Polizei Goslar. Die Medien stürzen sich auf die Geschichte. Die Spur führt ins Rotlichtmilieu. Es geht um Bordellbeteiligungen, Betrug und Blutrache. Die Ermittlungen ziehen sich über mehrere Jahre hin, bis schließlich alle Täter hinter Gittern sitzen.

In zwei weiteren Folgen werden Fälle aus dem Landkreis Rotenburg und Hamburg. 

19. Oktober: Tod im Bauernhaus

Heinrichdorf, Niedersachsen: Zunächst deutet alles auf einen „erweiterten Suizid“ eines Ehepaares hin. Eine Waffe wird in der Nähe der Leiche des Ehemannes gefunden, der sich nach der Ermordung seiner Frau offenbar selbst richtete. Aber: Die Rotenburger Ermittler, die im Tötungsfall Arthur (81) und Alma Z. (72) arbeiten, haben Zweifel. Sie finden heraus: Die tödlichen Stiche können nicht durch die vorgefundene Sichel verübt worden sein. Hier kommt nur ein Messer oder ein ähnliches Werkzeug infrage. Trotz intensiver Suche am Tatort und in der Umgebung können die Ermittler die tatsächliche Tatwaffe nicht finden. Auch die Suche nach einem Motiv und einem Täter gestaltet sich äußerst schwierig.

26. Oktober: Der letzte Zeuge

Januar 2001: Der Brite Timothy S. liegt nackt in einer Blutlache in seiner Hamburger Wohnung, als ihn ein Nachbar findet. Der Computer-Fachmann wurde erstochen. Am Sonnabend zuvor war S. noch im Hausflur gesehen worden. Er wollte einen Kiez-Bummel machen. Offenbar lernte S. dabei seinen Mörder kennen und nahm ihn mit in seine Wohnung. Die Hamburger Ermittler versuchen, den Abend zu rekonstruieren und stoßen auf jede Menge Schwierigkeiten. Es dauert lange, bis die Polizei einen Erfolg vermelden kann.

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