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Kinokritik: Terminator „Dark Fate“ – Zeitgemäßes Action-Kino

25. Oktober 2019
Im neuen Film der Reihe stehen sich Terminator und Terminator im Kampf gegenüber. Kann die Welt erneut gerettet werden? Foto: Astor Filmtheater / Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Seit dieser Woche läuft der neue Teil der Terminator-Reihe mit dem Titel "Dark Fate" im Astor Filmtheater. Wieder einmal kommt die tödliche Bedrohung aus der Zukunft. Um zu erfahren, ob es einigen altbekannten Helden mit Unterstützung neuer Charaktere erneut gelingt, die Welt zu retten, sollte man sich ins Kino begeben. Aber ob der Film überzeugen kann, das verraten Ihnen schon jetzt unsere Filmtester.

„Terminator – Dark Fate“ ist der sechste Film um den von James Cameron, der diesmal als Produzent fungierte, geschaffenen, ikonischen Kampfroboter, der den Fokus auf die weiblichen Protagonisten legt. Regie führte Tim Miller.

Inhalt:

Über zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Sarah Connor den Tag der Abrechnung verhindert, die Zukunft verändert und das Schicksal der Menschheit neu geschrieben hat. Dani Ramos (Natalia Reyes) lebt zusammen mit ihrem Bruder (Diego Boneta) und ihrem Vater ein einfaches Leben in Mexiko City, als ein hochentwickelter, tödlicher neuer Terminator – ein Rev-9 (Gabriel Luna) – zurück durch die Zeit reist, um sie aufzuspüren und zu töten. Danis Leben liegt nun in den Händen von zwei Kämpferinnen, mit denen sie sich verbündet: Grace (Mackenzie Davis), eine weiterentwickelte Super-Soldatin aus der Zukunft, und die kampferprobte Sarah Connor (Linda Hamilton). Als der Rev-9 auf der Jagd nach Dani alles und jeden vernichtet, der ihm in die Quere kommt, werden die drei Frauen zu einem T-800 (Arnold Schwarzenegger) aus Sarahs Vergangenheit geführt, der ihre letzte Hoffnung sein könnte.

Trailer:

Kritik:

Selten gingen die Meinungen unserer Filmtester weiter auseinander als bei „Terminator – Dark Fate“. Auf der einen Seite völlige Begeisterung über einen wirklich sehenswerten und spannenden Film mit guten Actionszenen und einer Prise Humor (die allerdings für manche größer hätte ausfallen können). Auf der anderen Seite fundamentale Kritik an einem komplett unnötigen Aufguss alter Terminatorfime, der an Leichenschändung grenze.

Während die einen positiv überrascht waren, ihre hohen Erwartungen erfüllt sahen, sich über das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren freuten und die über zwei Stunden Spieldauer als „ruckzuck vorbei“ erlebten, fanden andere es einfach nur schrecklich und anstrengend und wären am liebsten nach der Hälfte aus dem Kino gegangen. Kritik gab es auch an der Synchronisation. Insbesondere bei Sarah Connor sei fast jeder zweite Satz miserabel betont gewesen.

Gelungene Effekte und gut choreographierte Action oder ein reines Schnittgewitter, bei dem man nichts mehr erkennen kann? Davon sollten sich die Zuschauer am besten selbst überzeugen. Aber dass es sich beim neuen Terminatorfilm um zeitgemäßes Action-Kino handelt, darüber gibt es wohl keine Zweifel.

Wir vergeben 3,5 von 5 regionalHeute.de Punkten.

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