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Kinokritik: Maleficent 2 – Ein atemberaubendes Märchenabenteuer

18. Oktober 2019
Wieder einmal muss Maleficent beweisen, dass sie nicht so böse ist, wie es scheint. Wird es ihr gelingen? Foto: Astor Filmtheater / Video: Julia Seidel
Braunschweig. Am gestrigen Donnerstag lief im neuen Astor Filmtheater in Braunschweig die Fortsetzung der Dornröschen Verfilmung aus dem Hause Disney an. In Maleficent 2 ist wieder Angelina Jolie in der Rolle der titelgebenden dunklen Fee zu sehen. Ob es sich lohnt den zweiten Teil des Fantasyfilms im Kino zu sehen, verraten Ihnen unsere Kritiker.

Mit „Maleficent 2 – Mächte der Finsternis“ kam die Fortsetzung zu dem im Jahr 2014 erschienenen Märchenfilm „Maleficent – Die dunkle Fee“ ins Kino. Angelina Jolie spielt hier die Hauptrolle der dunklen Fee, die in der Zeichentrickfassung von Walt Disney die böse Gegenspielerin zu Dornröschen darstellt. In der Neuverfilmung sollte die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählt werden und den Fokus dabei auf die Fee legen. Nicht nur, dass es dort um die Vergangenheit der Fee ging, in diesem Film sollte sie nicht als Bösewicht gezeigt werden. Auch der zweite Film in dieser Reihe schließt sich dem an und so wird die Geschichte von Dornröschen beziehungsweise Aurora, wie sie im Englischen genannt wird weiter gesponnen. Neben den phantastischen Bewohnern des Moores und den Menschen tauchen im zweiten Teil weitere Charaktere auf, mit denen zunächst niemand gerechnet hat.

Inhalt

Zweites Märchen-Update um Angelina Jolies dunkler Fee, deren Mündel heiraten will und die Besuch von Ihresgleichen bekommt. Prinzessin Aurora möchte gerne ihren Geliebten Prinz Phillip heiraten. Doch die dunkle Fee Maleficent ist dagegen – und will die Prinzessin zurück in ihr Reich nehmen.

Trailer

Kritik

Wieder einmal hat Disney bewiesen, dass Märchen durchaus ein Genre ist, das sie beherrschen. Vor allem in 3D kann das Abenteuer der Fee, das den Zuschauer oft durch die Lüfte führt, begeistern. Überzeugende Animationen und grandiose Farbspiele lassen die phantastische Welt noch eindrucksvoller erscheinen. Vor allem bei den Bewohnern des Moores zeigen sich die Effekte und man hat tatsächlich den Eindruck, als würde man sich unmittelbar im Geschehen befinden. 

Auch emotional hat die Geschichte einiges zu bieten. So begleiten die Zuschauer die Charaktere auf eine Reise zwischen Freude, Trauer, Wut, Liebe und auch die ein oder andere Intrige wird gesponnen. Romantische Szenen wechseln sich ab mit Action, die  gut umgesetzt wurde und sich in den Kontext der Geschichte einfügt. Diese Gefühle werden gerade zum Ende des Films noch gesteigert und es kommt zu einem großen Showdown. Dieser wurde nach dem Motto „Mehr ist mehr“ gestaltet, und ebenso schnell wie er begonnen hat ist er auch schon wieder zu Ende.

Fazit

Alles in allem handelt es sich bei „Maleficent 2 – Mächte der Finsternis“ um ein Märchen für ältere Kinder, das auch für Erwachsene gute Unterhaltung bietet. Man fühlt sich mitgenommen in die Welt der Feen und fiebert mit den Charakteren mit. Der Film besticht durch seine Bildgewalt – vor allem in 3D – und bietet den Zuschauern einen emotionalen Kinoabend, bei dem es sich lohnt ihn auf der großen Leinwand zu sehen. 

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