Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Grasleben

11. Februar 2019
Von links: Ortsbrandmeister Christoph Hasenfuß, Pascal Zygmanowski, Hartmut Winkler, Karsten Welk, Veronika Koch, Michael Schumann, Hans-Georg Griguhn, Marco Lüpke, Louisa Stöcke, Jan Zeidler, Felix Oehlke, Hannes Ehrhardt, Dominic Schwarz, Marc Tauermann, Samtgemeindebürgermeister Gero Janze, Jonas Koblitz, Yannick Georg, Stellv. Gemeindebrandmeister Tobias Bauer, Mattes Knigge, Gemeindebrandmeister Maik Wermuth, Stellv. Ortsbrandmeister Maik Hoppe. Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt
Grasleben. Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr konnte Ortsbrandmeister Christoph Hasenfuß am Samstag rund 100 Gäste konnte im Ratssaal zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Karl Heinz Schöndube wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Grasleben geehrt. Dies berichtet die Kreisfeuerwehr Helmstedt in einer Pressemitteilung.

Mit den Worten „so viele waren wir noch nie“ begrüßte Ortsbrandmeister Christoph Hasenfuß alle Gäste die der Einladung gefolgt seien. Neben fast allen Mitglieder der Einsatzabteilung der Ortswehr wären auch viele Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Altersgruppe und aus der Fördernden Abteilung erschienen. Als Gäste habe er unter anderem Samtgemeindebürgermeister Gero Janze, Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Veronika Koch, Landtagsabgeordneten Jörn Domeier, Ehrenortsbrandmeister Wilfried Heise, Ehrengemeindebrandmeister Detlef Feuerschütte, Gemeindebrandmeister Maik Wermuth sowie viele weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft, Feuerwehr und Verwaltung begrüßt.

In seinem ausführlichen Bericht sei Hasenfuß auf die vielen geleisteten Stunden eingegangen sowie auf die Vielzahl der unterschiedlichen Einsätze. Einige besondere Einsätze wurden auch im Jahr 2018 durch die Kameraden geleistet. Darunter falle der Moorbrand in Meppen, der Waldbrand im Lappwald sowie schwere Verkehrsunfälle. Rund 13.700 Stunden hätten die Kameraden bei 98 Einsätzen und insgesamt 187 Diensteinträgen geleistet. Dies sei eine Zunahme von 2.000 Stunden gegenüber dem Vorjahr. Geleistet wurden diese Stunden von derzeit 48 Mitglieder in der Einsatzabteilung, darunter 9 Doppelmitglieder, der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie den Mitgliedern in der Ehren- und Altersabteilung.

Viele Angebote für die Jugend

Eine Besonderheit in Grasleben sei immer der Bericht vom Team Zukunft. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr würden sich gegenseitig unterstützen, was in dem gemeinsamen Bericht von Kinderfeuerwehrwartin Barbara Seidel und Jugendfeuerwehrwartin Diana Wermuth hervorgehoben wurde. In der Kinderfeuerwehr Grasleben seien derzeit 24 Kinder und in der Jugendfeuerwehr 22 Jugendliche aktiv. Die Grasleber Jugendfeuerwehr gehöre somit zu den drei größten Jugendfeuerwehren im Landkreis Helmstedt. Viele Aktivitäten wären von den Kindern und Jugendlichen in 2018 veranstaltet worden. Dazu gehören Zeltlager und Fahrten oder auch gemeinsame Dienste und Übernachtungen. Im Frühjahr habe der damalige Jugendwart aus Mariental, Michael Leiche, die Jugendlichen und Jugendwarte aus Grasleben angesprochen, um eine gemeinsame Gruppe für die Wettbewerbe zu stellen. Aus dieser Idee sein ein großer Erfolg geworden. Nicht nur das somit drei Gruppen bei den Gemeinde- und Kreiswettbewerben gestellt werden konnten, eine dieser Gruppen habe sogar den ersten Platz erreicht und wurde Kreismeister. Auch weiterhin würden die beiden Jugendfeuerwehren erfolgreich zusammenarbeiten. Für 2019 hätten sie sich vorgenommen eine Reise nach Frankreich durchzuführen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wären anschließend Marc Tauermann, Hannes Ehrhardt und Jonas Koblitz von der Jugendfeuerwehrwartin aus der Jugendfeuerwehr entlassen und in die Einsatzabteilung übergeben worden. Alle drei wären von der Gründung der Kinderfeuerwehr an mit dabei gewesen. Somit erntet die Einsatzabteilung nun die Früchte aus der guten Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Gewalt gegen Einsatzkräfte wurde besprochen

Samtgemeindebürgermeister Gero Janze und Gemeindebrandmeister Maik Wermuth hätten in Ihren Grußworten ihren Dank den Grasleber Kameraden ausgesprochen. Was in Grasleben geleistet werde sei mehr als bemerkenswert. Für solch eine kleine Kommune sei das Einsatzaufkommen recht hoch. Die Grasleber Ortsfeuerwehr wäre durch ihre Größe und ihre Schlagkraft die Stütze in der Samtgemeinde. Sie wären nicht nur in Grasleben, sondern auch in den umliegenden Kommunen immer wieder aktiv. Gero Janze ging auch auf den geplanten Erweiterungsbau ein, dessen Planung in 2019 umgesetzt werden solle. Auch ein neues Fahrzeug werde für die Ortsfeuerwehr in diesem Jahr bestellt.

Viele Ehrungen und Beförderungen fanden statt

Veronika Koch und Jörn Domeier sprachen der Versammlung seien auf das Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ eingegangen. Alle wären sich einig gewesen das, so etwas nicht akzeptabel sei und dort Konsequenzen folgen müssten. Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung wäre der Tagesordnungspunkt Beförderungen und Ehrungen gewesen. Durch Ortsbrandmeister Christoph Hasenfuß und Gemeindebrandmeister Maik Wermuth wurden Yannick Georg, Dominic Schwarz, Mattes Knigge und Karsten Welk zum Feuerwehrmann, Louisa Stöcke und Marco Lüpke zur/zum Oberfeuerwehrfrau/Oberfeuerwehrmann, Michael Schumann und Jan Zeidler zum Hauptfeuerwehrmann und Felix Oehlke zum Löschmeister ernannt worden.

Eine besondere Ehrung wurde Karl-Heinz Schöndube ausgesprochen. Er ist bereits seit 70 Jahren Mitglied der Ortsfeuerwehr. Vor den Wechsel in die Altersabteilung sei Schöndube Jahrelang aktives Mitglied gewesen und auch nach dem Wechsel wäre er oft noch an die Einsatzstellen zum Helfen gekommen. Auch heute noch liege ihm sehr viel an der Ortsfeuerwehr. Des weiteren wurden Pascal Zygmanowski vom Samtgemeindebürgermeister für 15-jährige Mitgliedschaft, Hans-Georg Griguhn und Hartmut Winkler für 50 Jahre Mitgliedschaft und Lothar Grünhagel und Dieter Herrmanns für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

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