Gewerbegebiet-Pläne: „Die Grundidee ist noch nicht gestorben“

6. Juli 2018
Dr. Christos Pantazis zu Gewerbegebietsplänen. Symbolfoto: Alexander Panknin; Archiv
Braunschweig. Dr. Christos Pantazis, Vorsitzender der SPD Braunschweig und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Regionalentwicklung begrüßt den Vorstoß der SPD Wolfsburg, ein interkommunales Gewerbegebiet im Raum Braunschweig-Wolfsburg-Helmstedt zu forcieren. Die Pressemitteilung veröffentlicht regionalHeute.de ungekürzt und unkommentiert.

„Die Grundidee eines interkommunalen Gewerbegebiets ist trotz der Entscheidung aus Salzgitter noch nicht gestorben“, so Pantazis.

Auch nach der Ablehnung des Salzgitteraner Rats, im Raum Beddingen ein gemeinsames Gewerbegebiet von Braunschweig und Salzgitter zu realisieren, sei der Bedarf nach Gewerbeflächen zwischen Harz und Heide ungebrochen: „Unsere Region hat das große Privileg, von Unternehmen als attraktiver Standort mit Zukunftsperspektiven wahrgenommen zu werden“, so Pantazis. „Dieser Status ist aber kein Selbstläufer. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Region Braunschweig weiter ein attraktiver Standort bleibt.“

Entsprechend bedauerlich bewertet Pantazis das negative Votum aus Salzgitter: „Die Entscheidung des Rats gilt es natürlich zu respektieren, auch wenn die SPD Braunschweig und unsere Ratsfraktion hier eine deutlich andere Position eingenommen haben.“ Wenn Salzgitter für ein solches Gewerbegebiet jedoch nicht zur Verfügung stünde, müssten nun andere Optionen geprüft werden: „Für den Landkreis Helmstedt wäre so ein gemeinsames Gewerbegebiet sicher eine große Chance. Als Braunschweiger werden wir uns dafür einsetzen, alle Optionen zu prüfen, um hier gemeinsam Synergien nutzen zu können“, erklärt Pantazis. Er appelliert daher an die beteiligten Verwaltungen, diese Alternativoptionen offen und ernsthaft zu prüfen.

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