Erneute Ausschreibung für Verrohrung unter dem Tennisplatz

9. April 2019
Eine Kamerabefahrung sorgte für Gewissheit: Der Kanal ist eingestürzt. Foto: Gemeinde Grasleben
Grasleben. „Der Fachkräftemangel in Kombination mit der sehr guten konjunkturellen Lage trifft uns mit geballter Kraft“, so Graslebens Gemeindedirektor Gero Janze. Konkret geht es darum, dass die Gemeinde einen großen und wichtigen Auftrag, nämlich die Instandsetzung der Verrohrung unter dem Tennisplatz, nun schon zum dritten Mal ausschreiben muss. Das berichtet die Gemeinde Grasleben in einer Pressemitteilung.

Ein rund 80 Jahre alter Kanal in bis zu fünf Metern Tiefe unter dem Tennisplatz ist eingestürzt. Der defekte Zufluss, rechtlich ein Gewässer dritter Ordnung und damit in der Zuständigkeit der Gemeinde als Eigentümerin, muss auf einer Länge von rund 70 Metern aufwendig erneuert werden.

Als Ergebnis der ersten Ausschreibung, die wegen Unwirtschaftlichkeit aufzuheben war, lag der Gemeinde ein Angebot vor, dass rund 50 Prozent über den vom Planungsbüro prognostizierten Kosten lag. In der zweiten Ausschreibung veränderte die Gemeinde die Vergabekriterien, um einen höheren Interessentenkreis anzusprechen. Der Kanal sollte nun in offener (und nicht geschlossener) Bauweise hergestellt werden. Doch leider meldete sich kein Interessent auf die vorgeschriebene öffentliche Ausschreibung.

Nun läuft die dritte Ausschreibung, diesmal in beschränkter Form. Noch knapp zwei Wochen haben interessierte Firmen Zeit, um ihr Angebot abzugeben. Die Angebotseröffnung erfolgt am 23. April. Genauere Informationen zur Ausschreibung können per E Mail unter grasleben@grasleben.de angefordert werden.

Die Gemeinde hofft auf entsprechende Angebote, damit die Instandsetzung endlich erfolgen kann und geht dabei von Kosten in Höhe von rund 200.000 Euro aus. „Ich bin überzeugt davon, dass bei der boomenden Baubranche solche Ausschreibungsergebnisse erst der Anfang sind und sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Dennoch müssen wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen“, so Gemeindedirektor Janze abschließend.

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