Endlich: Neubau für Supermarkt im Kanzlerfeld beschlossen

19. November 2019
Herr Tippelt aus dem Kanzlerfeld, Herr und Frau Lorenz aus Lehndorf, Frau Tippelt im Gespräch mit Annegret Ihbe, der wirtschaftspolitischen Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. Foto: Annegret Ihbe
Braunschweig. "Bleibt der Lebensmittelmarkt hier im Kanzlerfeld erhalten? Was ist, wenn er schließt? Für unsere Versorgung ist er wichtig", dies seien die häufig gestellte Fragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern im Kanzlerfeld. Die Ratsfrau Annegret Ihbe berichtet in einer Pressemitteilung.

Diese Fragen beschäftigen laut Ihbes auch von Herrn und Frau Tippelt aus dem Kanzlerfeld sowie Herrn und Frau Lorenz aus Lehndorf im Gespräch mit Annegret Ihbe, der wirtschaftspolitischen Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Stadtbezirksratsmitglied vor der Ratssitzung am 12. November. „Wir haben es vor Jahren erlebt, dass der Lebensmittelmarkt mehrere Monate geschlossen war: Leerstand, Fahrt mit dem PKW zu anderen Versorgern in den benachbarten Ortsteilen“, ergänzt Annegret Ihbe. Nach einiger Zeit des Leerstandes konnte er glücklicherweise wieder besetzt werden.

Neubau ist beschlossen

Jetzt stand auf der jüngsten Ratssitzung am 12. November der Neubau des Lebensmittelmarktes im Kanzlerfeld auf der Tagesordnung. Mit großer Mehrheit, gegen die Stimmen der Bibs, wurde nun der Neubau beschlossen.

„Wohnen, sich wohlfühlen in der Gemeinschaft, mit der Nachbarschaft in der gewohnten Umgebung bis ins Alter ist ein Wunsch vieler Menschen. Ein ganz entscheidender Punkt ist für die Bewohnerinnen und Bewohner des Kanzlerfeldes, für junge Familien und ältere Menschen, die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs vor Ort zu haben. Zirka 3.800 Bewohnerinnen und Bewohner sind davon betroffen“, so Annegret Ihbe im Rat. Zur Daseinsvorsorge gehöre ein fußläufig, direkt und gut zu erreichender Lebensmittelmarkt. Daher sei von der Verwaltung schon früh mit der Planung begonnen worden, zur möglichst langfristigen Sicherung des derzeitigen Lebensmittelmarktes.

„Ein neuer Markt muss her“, so die einhellige Meinung der Familien Tippelt und Lorenz.“Die Verkaufsfläche des derzeitigen Lebensmittelmarktes ist sehr beengt und muss vergrößert werden, mit einem breiteren Warenangebot und auch noch mehr Frischwarenangeboten“, so ihre Meinung. Zwei Einkaufswagen bzw. Rollatoren können sich in den Gängen nur schwer begegnen und ein Kinderwagen hat auch kaum Platz. Eine zukunftsorientierte Erweiterung ist dringend erforderlich. „Zu den Anliegern der direkten Nachbarschaft kommen viele durchfahrende Kunden aus Lehndorf, Lamme oder Bortfeld, die gern den Lebensmittelmarkt im Kanzlerfeld aufsuchen“, so Frau Tippelt.

Die lang erwartete Neuerrichtung des Lebensmittelmarktes im Kanzlerfeld, Franz-Rosenbruch-Weg, südlich der Bundesallee / Ecke Stauffenbergstraße mit einer Verkaufsfläche von zirka 1.070 Quadratmetern Verkaufsfläche könne jetzt beginnen.

„Eine lange Geschichte“

Im Laufe der Zeit kam es immer wieder zu etlichen inhaltlichen Änderungen, das mehrere Auslegungen erforderte. Frühzeitig, 2013 kam es zur Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit und 2014 zur ersten öffentlichen Auslegung. Erweiterungsmöglichkeiten innerhalb des derzeitigen Bestandes wurden verworfen, Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger wurden erfasst und geprüft. Zugunsten höherer Lärmschutzwände wurde der Bebauungsplan geändert, das Lärmschutzkonzept wurde umfassend überarbeitet, und es kam 2016 zur zweiten Auslegung. Der überarbeitete Plan wurde ein drittes, Mal 2017 ausgelegt. Es kam auch dort zu erheblichen Einwendungen . Der Plan wurde erneut überarbeitet und die Gestaltung des geplanten Lebensmittelmarktes wurde optimiert, so auch Gestaltung und Höhe des neuen Bauwerkes. Fragen zum Lieferverkehr ,Einrichtung von Parkplätzen und Fahrradabstellplätzen wurden aufgegriffen. Der Verwaltungsausschuss beschloss die 4. Auslegung, die Mai / Juni 2019 erfolgte. Auch die dann eingebrachten Einwendungen sind ausgewertet worden.

Die Lage des Neubaus ist zentral im Kanzlerfeld. Die Verbindung von Neu- und Altstandort soll durch eine fußläufige Verknüpfung ermöglicht werden: neben der bestehenden signalgeregelten Fußgängerquerung ist eine zusätzliche Querungshilfe in Form einer Mittelinsel vorgesehen. „Eine lange „Geschichte“, die nun bald ein positives Ende findet, wir freuen uns auf den ersten Spatenstich, „stellt Annegret Ihbe fest.

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