Elm-Freizeit präsentiert Zielwanderweg paläon

19. September 2018
Am Startpunkt des Wanderweges, am Grenzdenkmal Hötensleben, freuen sich Vertreter aus Schöningen(lin. Bürgermeister Henry Bäsecke), Hötensleben (2. v. li. Bürgermeister Horst Scheibe) und Helmstedt über das neue Angebot für Einheimische und Touristen. Foto: Stadt Schöningen
Schöningen. Mit dem Zielwanderweg paläon ist es dem Initiator Thomas Kempernolte dank einer Vielzahl an Unterstützern nun gelungen, einen Weg zu beschildern, der nicht nur zwei Orte, sondern auch zwei Bundesländer verbindet und eine alte Grenze überwindet. Das berichtet die Stadt Schöningen in einer Pressemitteilung.

„Insgesamt wurden 40 Schilder installiert, die nun dafür sorgen, dass sich auf den insgesamt acht Kilometern niemand verläuft“, so Kempernolte, der seit vielen Jahren seine Freizeit für den Ausbau des Rad- und Wanderwegenetzes in der Region nutzt: Der paläon-Weg stellt einen weiteren Meilenstein zur Verbesserung der Infrastruktur für Freizeit- und Erholungssuchende in der Region dar. Er ist von seinem Startpunkt am Grenzdenkmal Hötensleben bis zum Karl-May-Tal fertiggestellt und vollständig ausgeschildert.

Die Umsetzung des Projektes war nur möglich, weil neben der ehrenamtlichen Arbeit auf die Unterstützung durch die Stiftungsförsterei Elm und durch die Bürgerstiftung-Ostfalen zurückgegriffen werden konnte. Mit der Fertigstellung des paläon-Weges ist nun nicht nur die Vernetzung in den Landkreis Börde gelungen, sondern auch rechtzeitig vor der Vollendung weiterer Großprojekte im Elm ein Wanderweg geschaffen, der an die Sehenswürdigkeiten des Naturparks führt.

8,2 Kilometer Strecke und viele Besichtigungen

Der paläon-Weg könnte auch den Namen Kunst- und Kulturachse tragen, da er auf einer Gesamtlänge von 8,2 Kilometern einen Großteil der Sehenswürdigkeiten im Bereich Schöningen beinhaltet.

„In Abhängigkeit davon, wie man sich die Strecke einteilt, kann sie an zwei Tagen eine entspannte Familienwanderung sein oder aber an einem Tag eine anspruchsvolle Tour, denn die 16,4 Kilometer für Hin- und Rückweg gilt es erst einmal zu bewältigen“, weiß Thomas Kempernolte. In jedem Fall sollte man ausreichend Zeit für die Besichtigungen einplanen: Grenzdenkmal – Tagebauinformationspunkt – paläon – Heimatmuseum – Wassermaid – Geschichtsbrunnen – Seilereimuseum – Schloss – Waldelefant – Karl May Tal.

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