Einkaufswahn 2019: Noch 51 Mal kann Sonntags geshoppt werden

28. Februar 2019
In diesem Jahr soll es insgesamt 53 Sonntagsöffnungen geben. Symbolfoto: Pixabay
Region. Nach einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer Braunschweig (IHK) sind im Jahr 2019 noch 51 Sonntagsöffnungen in der Region geplant. Das berichtet die IHK in einer Pressemitteilung.

Erste Verkaufssonntage fanden bereits im Januar in Ilsede und im Februar in Braunschweig statt. Auch 2019 wird den Besuchern ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm in den Städten und Gemeinden des Wirtschaftsraums Braunschweig geboten. Die verkaufsoffenen Sonntage, die von den örtlichen Werbegemeinschaften und Händlern mit größtem Engagement organisiert werden, erfreuen sich demnach großer Beliebtheit bei Kunden und Besuchern. Die Erfahrungen der letzten Jahre würden zeigen, dass es dem Einzelhandel an Verkaufssonntagen trotz allgemein gut laufender Geschäfte nicht vorrangig um die Erzielung zusätzlicher Umsätze gehe, sondern vor allem darum, die Attraktivität und Erlebnisqualität der innerstädtischen Einkaufsstandorte hervorzuheben. „Die Events und Veranstaltungen rund um die Sonntagsöffnungen bieten eine besondere Aufenthalts- und Erlebnisqualität, die der Online-Handel nicht generieren kann“, sagt IHK-Handelsexperte Christian Scheffel. „Die Verkaufssonntage haben sich daher in Zeiten zunehmender Online-Konkurrenz zu einem unverzichtbaren Marketing-Instrument für den stationären Einzelhandel entwickelt.“

Salzgitter ist Spitzenreiter

2019 sind insgesamt sieben Verkaufssonntage in Salzgitter geplant, während in Goslar sechs Sonntagsöffnungen vorgesehen sind. Bad Harzburg, Braunschweig, Gifhorn, Ilsede, Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg wollen in diesem Jahr jeweils 4 verkaufsoffene Sonntage durchführen. Die Designer Outlets Wolfsburg planen zusätzliche Verkaufssonntage, die vonseiten des Centers noch bekanntgegeben werden. In Helmstedt und Schöningen wird an je drei Sonntagen geöffnet. In Hornburg, Lengede und Seesen finden 2019 jeweils zwei verkaufsoffene Sonntage statt

Von den Ordnungsämtern genehmigt

IHK-Handelsreferent Christian Scheffel weist darauf hin, dass Verkaufssonntage pro Kalenderjahr an maximal vier Sonntagen je Stadt oder Gemeinde stattfinden dürfen. In den staatlich anerkannten Ausflugsorten Goslar und Wolfenbüttel darf bis zu achtmal im Jahr an Sonntagen fünf Stunden lang mit dem gesamten Sortiment geöffnet werden. Ebenfalls unter diese Regelung fällt die Stadt Wolfsburg mit dem DOC. Die verkaufsoffenen Sonntage werden von den jeweiligen Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden genehmigt.

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