Driebe-Schule will Umweltschule Europa werden

6. Juni 2018 von
"Was können wir als Schule noch dazu beitragen, dass unsere Kinder umweltbewusster erzogen werden?" Symbolbild: Nick Wenkel
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Königslutter. Die Driebe-Schule hat sich ein großes Ziel gesetzt. Sie will nächstes Jahr den Antrag als Umweltschule Europa stellen. regionalHeute.de gegenüber erläutert Konektorin Angelika Heimbs, wie sie auf diese Idee gekommen sind und welche Projekte in dem Kontext geplant sind.

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„Unsere Grundschule wird von knapp 400 Schülerinnen und Schülern besucht, und wir haben uns gefragt: Was können wir als Schule noch dazu beitragen, dass unsere Kinder umweltbewusster erzogen werden“, so Heimbs. Denn Königslutter habe unter anderem aufgrund der Lage einen starken Bezug zur Natur.

Da in diesem Jahr die Außenflächen und der Schulhof neu gestaltet werden solle, lag es für die Schule nahe, sich im Bereich Umweltschutz zu engagieren. „Mit den 3. und 4. Klassen wurde ein Blühstreifen angelegt und Insektenhotels gebaut, die 2. Klassen haben Hinweisschilder erstellt und der 1. Jahrgang war an der Gestaltung der Absperrung beteiligt“, fast die Konrektorin das bisherige Vorgehen zusammen.

Kurz nach dem World Bee Day, der am 20. Mai stattfand, wurde das Projekt mit einem Bienentag eröffnet. Einen Tag lang dreht sich alles in der Schule um die Biene. Dabei habe die Schule Unterstützung vom Imkerverein Helmstedt erhalten.

Projekt: Wasserschutz

In einem zweiten Projekt, dass in diesem Sommer noch anlaufen soll, soll es um das Thema Wasserverschwendung gehen. „Uns war aufgefallen, dass viele sehr sorglos mit dem wertvollen Element Wasser umgehen“, berichtet Heims weiter. Wasser werde verschwendet und auch die Lutter hinter der Schule werde mit Abfällen verschmutzt.

„Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler für einen bewussteren Umgang sensibilisieren und auch dafür in allen Jahrgangsstufen adäquate Einheiten durchführen.“ In diesen Einheiten sollen Themen wie „Wasser selber reinigen“ oder „Messen wie viel Wasser aus einem tropfenden Hahn fließt“ behandelt werden.

Die beiden Themengebiet sollen im nächsten Jahr beim Antrag zur Umweltschule vorgestellt werden.

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