DFA will Standort an der Baßgeige erweitern

29. November 2019
Dr. Oliver Junk (von links), Rosemarie Walter von der Wirtschaftsförderung, Dr. Christoph Freist und Dirk Becker sehen sich das Grundstück an, auf dem DFA sich erweitern möchte. Foto: Stadt Goslar
Goslar. Wie die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung berichtet, interessiert sich die Dr. Freist Automotive GmbH für ein etwa fünf Hektar großes Grundstück im Westen des Gewerbegebiets Baßgeige. Demnach sollen durch die Investition mehrere Millionen Euro an den Standort Goslar fließen.

„Im ersten Schritt wird ein Grundstück von 17.500 Quadratmetern für einen mittleren sechsstelligen Betrag verkauft, die Entwicklung der restlichen Flächen folgt dann nach Konjunkturlage in weiteren Schritten“, erläuterte Dirk Becker, Fachbereichsleiter Finanzen und Wirtschaft. Damit habe die Firma die Chance, erneut zu wachsen. Für die Stadt handelt es sich um ein besonderes Grundstücksgeschäft, da nunmehr in der Baßgeige West ein großer Teil der noch zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen vergeben sei. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk dankte der Geschäftsleitung – namentlich Dr. Hubert Söthe, Dr. Christoph Freist und Andreas Hannig – für das Vertrauen, das sie in den Standort Goslar setzten: „Eine solche Entscheidung wird auch von sogenannten Soft Skills beeinflusst und da hat Goslar mit dem Pancket, dem Weihnachtsmarkt und dem gesamten Erholungsgebiet Harz einiges zu bieten“, so Junk.

„Verbrennungsmotor wird nächsten 20 Jahre überleben“

Dr. Christoph Freist unterstrich dies. Er fühle sich in Goslar wohl, so der Geschäftsführer der DFA. „Hier stimmen durch die Historie bedingt auch Kultur und Bildung, und DFA übernimmt gerne durch die Standortwahl Verantwortung für die Stadt.“ Verbrennungsmotoren würden auch die nächsten 20 Jahre noch überleben, sagt der Prokurist und erläutert die Pläne der Firma: „Im ersten Schritt werden circa vier Millionen Euro durch den Hallenneubau und die Entwicklung der neuen Anlage investiert.“ Das angebotene Grundstück sei sehr attraktiv gelegen und wird durch eine zusätzliche Erschließung durch die Stadt an den derzeitigen Standort auch dafür sorgen, dass weniger LKW durch die Baßgeige fahren würden. „Somit wird auch dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen, da zukünftig – bisher einmalig in Goslar – ein Elektromobil mit Hänger zwischen den Standorten pendeln wird“, führte Andreas Hannig aus.

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