CDU-Seniorenunion informiert sich über „Sozio-Med-Mobil“

4. Dezember 2019
Im Bild Jasmin Hanus (2.v. li, hint.Reihe) mit Monika Bötel (li.daneben). Foto: Karin Ehlers
Wolfenbüttel. Beim Bemühen ihre Mitglieder und Freunde über Soziale Hilfen im Landkreis Wolfenbüttel zu informieren ging es diesmal um das Sozio-Med-Mobil. Kreisvorsitzende Monika Bötel begrüßte als Referentin, Jasmin Hanus vom Wolfenbütteler DRK. Dies berichtet Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz.

Jasmin Hanus berichtete über das Modell welches im Bereich der Region Elm-Asse durch den DRK-Kreisverband Wolfenbüttel betrieben wird. Der Fahrdienst, der kranken und älteren bedürftigen Anwohnern aus der Samtgemeinde Elm-Asse dabei helfen soll, vorwiegend Arzttermine wahrzunehmen, wird nur von ehrenamtlichen Fahrern und Kümmerern versehen. Die Nutzer sind oft nicht in der Lage, mit dem eigenen Auto oder dem öffentlichen Nahverkehr zu einem Arzt zu fahren. Hier kommt dann der Sozio-Med-Mobil-Service ins Spiel. Allerdings: Anmeldungen sind nur über das Internet möglich! Aber gerade der betroffene Personenkreis hat oft keinen Zugang zu diesem digitalen Medium. Aber keine Angst! Darum gibt es die Einrichtung des Kümmerers. Das können Angehörige, Nachbarn, Bekannte oder Ehrenamtliche sein, die sich mit dem Internet auskennen. Mit diesen Kümmerern wird der Sachverhalt analog besprochen und dann der Terminwunsch mit der erforderlichen Angabe an sozio-med-mobil.de digital übermittelt. Die Rückmeldung erfolgt dann drei Tage vor dem Termin.

Zwei Kleinbusse transportieren die Senioren

Zum Transport stehen zwei Kleinbusse mit je sechs Sitzplätzen zur Verfügung. Ein Bus ist mit einer Rampe, der andere mit einem Lift ausgestattet. Das erlaubt auch den Transport von Fahrstühlen. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig. Finanziert wird das Ganze durch Fördergelder verschiedener Institutionen. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten ab Pflegestufe drei. Angefahren werden die verschiedenen Arztpraxen im Landkreis Wolfenbüttel und in der Stadt Braunschweig. Einkäufe können nicht erledigt werden. Dafür ist der „Familien entlastende Dienst“ per Telefon zu erreichen. Seit zweieinhalb Jahren gibt es das „Sozio-Med-Mobil“ und die Nutzerzahlen sind ständig gestiegen. Es gibt heute 175 Nutzer und 45 Kümmerer. Es wurden bis heute über 1.000 Fahrten durchgeführt. Die Bürger nehmen den DRK-Fahrdienst in der Samtgemeinde Elm-Asse gut an. Es handelt sich dabei nur um planbare Fahrten zu fest vereinbarten Terminen. Es werden keine Notfall-Einsatzfahrten geleistet.
Viele Fragen kamen von den Teilnehmern im „Hotel Forsthaus“, die von der fachkundigen Referentin gern beantwortet wurden. Mit großem Beifall bedankten sich die sehr interessierten Seniorenunionteilnehmer

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