1.453 Einsätze für die Rettungsflieger von Christoph 30

25. Januar 2019 von
Der Rettungshubschrauber Christoph 30 flog im vergangenen Jahr zu mehr als 1.400 Einsätzen. Fotos: Archiv
Region. Wie die ADAC-Luftrettung auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 30 im vergangenen Jahr zu 1.453 Einsätzen gerufen. Dabei transportierte er 1.312 Patienten.

Christoph 30 ist einer von drei Hubschraubern der ADAC-Luftrettung in ganz Niedersachsen. Weitere Standorte sind Sanderbusch (Christoph 26) und Uelzen (Christoph 19). Insgesamt kam es niedersachsenweit zu 5.648 Einsätzen. Bei Christoph 30 sind die Einsatzzahlen um 69 Einsätze zum Vorjahr gestiegen. 

Wie der ADAC weiter mitteilte, gehe es meist um internistische Notfälle, wenn der „Gelbe Engel“ im Einsatz ist. Oftmals würden hier Minuten über Leben und Tod entscheiden. Mit 48 Prozent hatten im Jahr 2018 erneut fast die Hälfte aller Einsätze Herz-Kreislauf- oder andere innere Erkrankungen zum Anlass. Aber auch bei Freizeit-, Sport- und häuslichen Unfällen, neurologischen Notfällen und bei Verkehrsunfällen sei laut ADAC die schnelle Hilfe der Luftretter gefragt.

Christoph 30 steht in einem Hangar am Klinikum Wolfenbüttel.

Vielseitiger und schneller Einsatz

Immer dann, wenn es um die ganz schnelle notärztliche Versorgung von Verunglückten oder Erkrankten geht, haben die Rettungshubschrauber große Vorteile gegenüber dem bodengebundenen Rettungsdienst. In etwa zwei Minuten sind die Maschinen startklar, um Notarzt und Notfallsanitäter zum Patienten zu bringen. Ihr Einsatzradius beträgt in der Regel 50 bis 70 Kilometer. Die Alarmierung erfolgt über die nächstgelegene Rettungsleitstelle.

Christoph 30 ist am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel stationiert. Von dort aus bricht er seit 1985 zu den Einsätzen in der gesamten Region auf. Das Klinikum stellt den Notarzt, der bei den Einsätzen mit an Bord ist. Der ADAC Wolfenbüttel stellt die Maschine und den Piloten zur Verfügung und das Deutsche Rote Kreuz den Rettungssanitäter. Der „Gelbe Engel“ kommt nicht nur beim Transport von Patienten, Notarzt und Sanitätern zum Einsatz, sondern transportiert beispielsweise auch Organe und Blutkonserven. 

Der Hubschrauber ist mit allen wichtigen Geräten ausgerüstet.

Fast immer im Einsatz

Geflogen wird an 365 Tagen im Jahr – sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Nachts wird nicht geflogen und auch nicht, wenn die Sichtweite unter 2.000 Meter liegt. An kalten Wintertagen mit Schneefall ist ein Flug kein Problem. Es darf nur keine Vereisungsgefahr für Hubschrauber bestehen. Christoph 30 ist mit allem ausgerüstet, was man für die Erstversorgung braucht. An Bord des Hubschraubers befinden sich medizinische Geräte wie ein Kombigerät aus einem Defibrillator und einem EKG, sowie ein Beatmungsgerät und eine Trage. 

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