Unfallstatistik: Helmstedts Straßen sind sicherer geworden

20. März 2017 von
2016 gab es zum Glück weniger Unfälle zu vermelden. Symbolfoto: Anke Donner
Helmstedt. Erfreulicher Trend im Straßenverkehr: Die Zahlen der Verkehrsunfälle sind von 2015 zu 2016 zurückgegangen. Von 2.360 Unfällen ging es runter auf 2.168. Die meisten Unfälle ereigneten sich dabei im Helmstedter Stadtgebiet.

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571 Mal krachte es in Helmstedt direkt, fast 50 mal weniger als noch 2015. 321 Mal kamen dabei Personen zu Schaden, acht Personen verstarben im letzten Jahr in Folge eines Verkehrsunfalls.

Die Unfallzahlen bei Fußgängern sind hingegen gestiegen. Von 17 ging es hoch auf 25. Glücklicherweise gab es hier wie im Jahr zuvor keine Unfalltoten. Besser lief es hingegen bei den Verkehrsteilnehmern auf zwei Reifen. Sowohl die Fahrrad- als auch die Kraftradfahrer sorgten für weniger Unfälle als in 2015. Bei den Freunden des Drahtesels gingen die Zahlen von 41 Crashs auf 35 zurück, bei den motorisierten Fahrern sogar von 45 auf 30. Noch erfreulicher ist, dass es dieses Jahr auch hier keine Toten gab, anders als noch im Jahr zuvor in beiden Bereichen.

Baumunfälle: selten, aber tödlich

Die Unfallzahlen bei Unfällen von Fahrzeugen gegen Bäume würden Anlass zur Freude geben, wäre da nicht die Kehrseite der Medaille: Die Opferzahlen. Zwar gingen die Unfallzahlen von 26 zurück auf nur noch 15, leider verstarben dabei aber fünf Personen. Im Vorjahr gab es hier nur ein Opfer zu beklagen.

Die Hauptunfallursache im vergangenen Jahr war fehlerhaftes Rückwärtsfahren, gefolgt von der Missachtung der Vorfahrtsregeln. Diese, verbunden mit überhöhter Geschwindigkeit waren dann auch die Hauptursache für Unfälle mit Personenschäden. Alkohol spielte im vergangenen Jahr keine ganz so große Rolle bei Unfällen – ein erfreulicher Trend. Nur noch 28 Mal war der zu tiefe Blick in die Flasche ursächlich für einen Zusammenstoß.

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