Taufgottesdienst zum Tage des internationalen Gottesdienstes

9. Oktober 2017
Ein ungewöhnliches Zeichen ging vom Altar der Kirche St. Marienberg aus. 15 Taufkerzen mussten im Laufe des Gottesdienstes durch Propst Detlef Gottwald an die Täuflinge weitergegeben werden. Foto: Georg-Calixt-Gemeinde
Helmstedt Wie die die Georg-Calixt-Gemeinde mitteilte, habe sie kürzlich "keinen normalen, auch keinen besonderen sondern einen außergewöhnlichen Gottesdienst" erlebt. Propst Detlef Gottwald begrüßte am Tag des internationalen Gottesdienstes auch Menschen aus Syrien, Pakistan und Afghanistan, die sich durch eine Taufe zum christlichen Glauben bekennen wollten.

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Die ausländischen Besucher des Gottesdienstes sein zunächst in der Kirche St. Marienberg mit dem Kreuz gesegnet, dann erfolgte der Gottesdienstablauf mit einer Predigt, die sich auf den Eunuchen der Kandake, einen Kämmerer aus Äthiopien bezog, den Philippus nach der Erklärung des Evangeliums von Jesus taufte.

Gottwald stellte dabei den Prädikanten Ulrich Ludwig als den Philippus der Gegenwart vor, der den Täuflingen den Glauben erklärte. Auch heute komme man zur Feststellung: „Es spricht nichts gegen eine Taufe.“ Die Kirchengemeinde konnte eine eindrucksvolle Taufzeremonie miterleben, beschreibt Achim Klaffehn den Gottesdienst. Zunächst seien drei Kinder einer Familie aus Afghanistan getauft worden, deren Eltern bereits dem christlichen Glauben angehören, dann folgten Taufen der Erwachsenen in Gruppen. Elf Syrer und eine Pakistani wurden am Taufbecken mit dem Wasser und dem Wort getauft. Die Georg-Calixt-Gemeinde wuchs während des Gottesdienstes also um 15 Gemeindeglieder an.
Die musikalische Begleitung erfolgte durch Andreas Jung an der Orgel und dem Gesang durch Andrea Ludwig.

Im Seitengang der Kirch St. Marienberg fand sich die Kirchengemeinde zu einem kleinen Tauffest mit Gesprächen, Getränken und kleinen Leckereien zusammen. „Ein bedeutsamer besonderer Gottesdiensttag fand dabei einen sehr harmonischen Ausgang“, so Klaffehn weiter.

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