"Süpplingen 01": Domeier übt Kritik an möglichem Windpark


„Sehr dicht.“, Domeier zeigt auf den Hagenhof aus etwa der Entfernung, in der ein Windrad stehen könnte. Foto: Jörn Domeier
„Sehr dicht.“, Domeier zeigt auf den Hagenhof aus etwa der Entfernung, in der ein Windrad stehen könnte. Foto: Jörn Domeier | Foto: Jörn Domeier

Helmstedt. Jörn Domeier, SPD-Landtagsabgeordneter, übt in einer Pressemitteilung Kritik am möglich Windpark zwischen Königslutter und Süpplingen in der Nähe des Kaiserdoms. Im Folgenden veröffentlichen wir die Mitteilung unkommentiert und ungekürzt.


"Die Energiewende ist richtig und wichtig. Ein „Weiter-so!“ mit zum Beispiel Atomkraft kann nicht der Weg für ein erfolgreiches Deutschland sein.
Energiewende, das ist mehr. Das ist auch die Unterstützung für die Gebiete die durch diese Wende besonders betroffen sind, so wie Helmstedt. Daher können wir froh sein, dass Uwe Strümpel als Landtagsabgeordneter gemeinsam mit Olaf Lies als Wirtschaftminister viel für uns erreicht haben. Da gilt es dran weiterzuarbeiten.
Energiewende ist aber auch, dass Windkraft an guten Standorten unumgänglich ist. Aber diese Standorte dürfen nicht diese sein, die den Blick auf eine wichtige Stadt mit ihrem Wahrzeichen verändern.

Wenn extra Regularien verändert werden um einen Standort erst zu ermöglichen, dann kann das nicht richtig sein. Die Bewohner vom Hagenhof, also zwischen Süpplingen und Königslutter, erhalten bis auf 400 Meter an ihre Häuser heran Anlagen welche bis zu 250 Meter hoch sind. Das die Schlagschatten der Anlagen störend sein werden, dass kann sich jeder vorstellen. Auch, dass der Schutz wichtiger Vogelarten so ausgehebelt wird, dass hier nun explizit von einem „Wechselhorst“ gesprochen wird, dass sollte zu denken geben. Ebenso wie die Eigenschaft, dass der Elm mit seiner Tierwelt und besonders seiner Vogelwelt nicht so wichtig scheint, wie andere Bereiche in der Region Braunschweig.

Es gibt also etliche Fragen die ich gerne dem Regionalverband in der Anhörung gestellt hätte. Aber als Landtagsabgeordneter wurde ich ausgeladen. Ich darf mich nicht direkt an der Anhörung zum Verfahren beteiligen. Darüber bin ich sehr entsetzt. Meine Unterstützung für die Bürgerinitiative ist mir eine Herzensangelegenheit. Über die bloße Unterschrift unter dem Helmstedter-Appell habe ich alle Mitglieder des Regionalverbandes angeschrieben und darauf hingewiesen, dass eine Zustimmung zum Gebiet Süpplingen 01 ein Präzedenzfall wäre, der auch alle anderen Gebiete mit betreffen kann.

Süpplingen 01 ist also überall und das ist wahrlich nicht gut, denn die Unterstützung für die Energiewende und die Unterstützung für Windkraft ist wichtig. Zu wichtig, um mit besonderen Regelungen uns hier im Landkreis Helmstedt benachteiligen zu wollen." Auf www.joern-domeier.de ist für alle der Helmstedter-Appell zu finden."


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