Stadt stellt Maßnahmen gegen das Insektensterben vor

13. April 2018 von
Die Aufstellung von Insektenhotels ist eine der geplanten Maßnahmen. Symbolfoto: Anke Donner
Helmstedt. Im Dezember beauftragte der Rat der Stadt die Verwaltung, Maßnahmen zur Eindämmung des Insektensterbens zu ergreifen. Einige Vorschläge werden jetzt dem Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am 24. April vorgestellt.

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So wurde bereits ein eigenes Blühstreifenprogramm für öffentliche Flächen aufgelegt. Mit einer Saatmenge von insgesamt zehn Kilogramm würden im Laufe des Frühjahrs geeignete Flächen im Stadtgebiet in der Größe von etwa 4.000 Quadratmetern hergerichtet. Geeignet seien einige innerstädtische Grünanlagen wie Wallgarten, Piepenbrink, Volkspark, Galgenbreite und Ludgeriteich. Weiter Flächen seien möglich. Die zertifizierte Wildblumenmischung werde im Rahmen der Grünpflege angesät und möglichst auch an interessierte Privathaushalte verteilt. 

Zudem will die Verwaltung die Vernetzung mit Nachbarkommunen hinsichtlich dieses Themas intensivieren und an Informationsveranstaltungen oder Workshops teilnehmen. 

Insektenhotels als Nisthilfe

Außerdem will man prüfen, die Versiegelung öffentlicher Flächen zu verringern und punktuell eine naturnahe Begrünung zuzulassen. In verschiedenen Grünanlagen und Ausgleichsflächen könnten Insektenhotels als naturnahe Unterkunft sowie Nist- und Überwinterungshilfe aufgestellt werden.

Der Verzicht von Herbiziden in der öffentlichen Grünpflege soll ausgeweitet werden. Außerdem soll die Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit für das Thema sensibilisiert werden.

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