Psychische Probleme: Frau steuert in Gegenverkehr

11. Januar 2018
Symbolfoto: Anke Donner
Königslutter. Die Polizei sucht Zeugen zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, der sich am 23. Dezember ereignete. Den Ermittlungen nach wird eine 52 Jahre alter Opel-Fahrerin beschuldigt, auf der Fahrt von Helmstedt nach Süpplingen mehrfach mit ihrem Astra bei Rotlicht über Kreuzungen gefahren zu sein.

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Außerdem habe die 52-Jährige mehrmals in den Gegenverkehr gesteuert und dabei womöglich mehrere Fahrzeugführer gefährdet, so ein Ermittler.

Die 52-Jährige, die sich inzwischen in permanenter Betreuung in einem Psychiatrie-Zentrum befindet, habe gegen 15 Uhr von einer Bushaltestelle in Helmstedt an der Braunschweiger Straße eine 63-jährige Bekannte mitgenommen. Auf der Fahrt nach Frellstedt sei die Opel-Fahrerin noch in Helmstedt ohne auf das Rotlicht an Ampeln zu reagieren mehrmals über Kreuzungen gefahren, berichtete die auf dem Beifahrersitz sitzende Zeugin. Auf der Bundesstraße 1 bis Süpplingen musste die 63-Jährige ins Lenkrad greifen, nachdem die 52-Jährige den Astra immer wieder auf die Gegenfahrbahn lenkte.

Die Fahrt endete in einer Leitplanke

In Süpplingen gelang es der 63-Jährigen schließlich auszusteigen. Auf der weiteren Fahrt kam die 52-Jährige auf der B1 zwischen Königslutter und Bornum von der Fahrbahn ab und rutschte in die seitlichen Leitplanken.

Die Ermittler der Polizei Königslutter bitten nun Fahrzeugführer, die an diesem Samstagnachmittag von der Opel-Fahrerin in ihrem grünen Astra gefährdet wurden. Hinweise bitte an die Polizeiwache unter Telefon 05353-941050.

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