Neuer Verkehrsschwerpunkt auf der B 244 soll entschärft werden

30. Oktober 2017
Mit einer Neuregelung der Geschwindigkeitsbegrenzung sowie des Überholverbots soll die B 244 zwischen Groß Sisbeck und Groß Twülpstedt als Unfallschwerpunkt entschärft werden. Foto: Kreisverkehrswacht Helmstedt
Helmstedt. Wie die Verkehrswacht gestern mitteilte, ist die B 244 zwischen Groß Sisbeck und Groß Twülpstedt 2016/2017 erstmals als Unfallhäufungsstelle von der Verkehrsunfallkommission des Landkreises behandelt worden. 2016 ereigneten sich dort fünf Unfälle. bei den zwei Menschen leicht und zwei schwer verletzt wurden. Ein Unfallopfer kam ums Leben.

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Nach der Auswertung polizeilich registrierter Verkehrsunfälle auch der vorausgehenden Jahre ab 2014 durch Andrea Pagel, habe Norbert Vetter von der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt festgestellt, dass drei Unfälle beim Überholen stattfanden, führt die Kreisverkehrwacht Helmstedt zum Unfallgeschehen auf der Strecke aus. Bei Fünf Unfällen hätte es sich um sogenannte Wildunfälle gehandelt.

Der schwerste Unfall in diem Bereich habe sich in den Morgenstunden des 3. Dezembers 2016 ereignet, so die Kreisverkehrswacht weiter. Bei Eisglätte kam eine 69 jährige Fahrerin mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden Lkw. Nach dem Aufprall kam das Unfallfahrzeug im Straßengraben zum Stehen. Die Fahrerin verstarb an der Unfallstelle. 2017 sei es aufgrund langer Bauarbeiten bis zum Termin der Unfallkommission zu keinen Unfällen gekommen.

Neuregelung des Tempos und des Überholverbots

Aufgrund des Schwerpunktes der Unfälle insbesondere beim Überholen habe sich nach dem Bericht der Kreisverkehrswacht die Kommission auf eine Umgestaltung der Verkehrsverbote geeinigt. Die dort angeordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen von 80 Km/h und Überholverbote sollen neu konfiguriert werden. Insbesondere soll der Zusatz, landwirtschaftliche Fahrzeuge dürfen überholt werden, gänzlich entfallen. Dieser könne Fahrer irritieren, da es danach aussieht als würde ein Überholen ja doch möglich sein.

Bezüglich der Wildunfälle habe Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht Helmstedt festgestellt, dass im betroffenen Straßenabschnitt nur eine unbedeutende Menge Wildwarnreflektoren angebracht sind. Seitens der Straßenverkehrsbehörde wurde darauf hingewiesen, dass solche Reflektoren nur noch dort genehmigt werden, wo real ein Wildunfallschwerpunkt festgestellt wurde.

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