Nach ICE-Evakuierung: Gestrandete spenden 555 Euro für „Paulinchen“

7. Dezember 2017
Ralf Sprang, Andreas Busch, Michaela Wenzel, Olaf Kapke, Tobias Breske. Foto: Gemeinde Lehre
Lehre. Passend zum Tag des brandverletzten Kindes konnten Vertreter der Gemeinde Lehre und der Feuerwehr jetzt 555 Euro an den Verein „Paulinchen“ übergeben. Dies teilte die Gemeinde heute mit. Zusammengekommen war das Geld im Zuge der Unterbringung gestrandeter ICE-Reisender Anfang Oktober.

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Wegen des schweren Sturms musste der bei Klein Brunsrode liegen gebliebene Zug evakuiert, 320 Personen in der Börnekenhalle untergebracht werden. Die 120 Personen, die tatsächlich auch noch die Nacht in der Halle verbringen mussten, waren so dankbar über die unbürokratische Unterstützung der verschiedenen Hilfsorganisationen und der Gemeinde Lehre, dass sie spontan eine Spendenbox aufstellten. Über 500 Euro kamen so zusammen. „Wir waren von dieser Geste tief beeindruckt, schließlich ist es für uns eine Selbstverständlichkeit zu helfen“, betonte Helmstedts Kreisbrandmeister Olaf Kapke. „Aber gerade Aktionen wie diese sind es, die unser Ehrenamt so wertvoll machen“, ergänzte Lehres stellvertretende Gemeindebrandmeister Ralf Sprang.

Spende kommt brandverletzten Kindern zu Gute

Olaf Kapke schlug damals spontan vor, dass das Geld einem guten Zweck zugeführt werden soll – nämlich dem Verein „Paulinchen“, der Initiative für brandverletzte Kinder. Gemeindebürgermeister Andreas Busch rundete den Betrag aus privater Tasche auf 555 Euro auf und konnte den Scheck jetzt passend zum Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember gemeinsam mit seinem allgemeinen Vertreter Tobias Breske, dem Kreisbrandmeister Olaf Kapke und Lehres stellvertretendem Gemeindebrandmeister Ralf Sprang an Michaela Wenzel von Paulinchen e.V. überreichen: „Es freut mich sehr, dass der Schrecken am Ende mit dieser schönen Spende auch etwas so Positives hervorbringen konnte“, betonte er. „Und ich freue mich zum einen über die Spende, zum anderen aber auch darüber, dass durch solche Aktionen der Verein auch in unserer Region noch bekannter wird“, betont die Braunschweigerin. Sie selbst war vor 17 Jahren nach einer schweren Verbrühung ihres Sohnes eher zufällig auf die Initiative aufmerksam geworden und unterstützt die beeindruckende Arbeit des Vereins seit dem, wo sie nur kann.

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