Krötenwanderung auch im Landkreis Helmstedt

6. März 2017
Die Kreisverkehrswacht Helmstedt weist auf die Krötenwanderungen hin. Foto: Kreisverkehrswacht Helmstedt
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Helmstedt. Ab dieser Woche ist an vielen Orten in Niedersachsen mit den ersten Amphibien-Wanderungen zu rechnen. Auch in den Nächten ist es nun so, dass Kröten aus ihren Winterquartieren hervorkommen, um zu ihren Laichquartieren laufen.

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Die Kreisverkehrswacht Helmstedt schließt sich dabei den Naturschutzbund Niedersachsen (NABU) an und bittet die Autofahrer in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf liebestolle Lurche zu nehmen. Dort wo Kröten, Frösche und Molche sein könnten, sollte man das Tempo auf 30 km/h herunter regeln, um die Tiere nicht unnötig zu gefährden.

Nachdem die Kreisverkehrswacht Helmstedt nach einem Verkehrsunfall (2015) in Wolfenbüttel, bei der eine Krötensammlerin ums Leben kam, von verschiedenen Initiativen gebeten wurde, auf dem Gebiet präventiver zu agieren, macht sie noch einmal deutlich: Im Bereich der Stellen, an denen Helfer damit beschäftigt sind, Amphibien am Straßenrand einzusammeln, und über die Fahrbahn zu tragen, sollte niemand schneller als 30 Stundenkilometer fahren. Auch wenn noch keine Aktivitäten zu sehen sind, gilt die von der Verkehrsbehörde angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung. Diese liegt dort, wo Krötenschutzzäune aufgestellt sind, bei 40 km/h. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen dienen in erster Linie dem Schutz der Helfer. Bei einer geringen Geschwindigkeit ist es aber eventuell auch möglich noch weiter abzubremsen und einigen kleineren Arten auszuweichen.

Falls eine der Straßensperrungen bei Lehre- Essenrode oder bei Bahrdorf (Blanken) noch einmal aufgrund akuter Krötenwanderungen eingerichtet werden muss, hofft der Ehrenvorsitzende der Kreisverkehrswacht, Achim Klaffehn, dass der dann erforderlich Umweg durch die Autofahrer verständnisvoll in Kauf genommen wird. Im vorigen Jahr beklagte die Initiative in Lehre, dass sich viele Autofahrer nicht an die Sperrung hielten. Eine polizeiliche Überwachung der Verbote, könnte zur verbesserten Situation für die Helfer führen.

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