Koch unterzeichnete Helmstedter Appell gegen Windkraftenergie

14. Februar 2018
Die Landtagsabgeordnete spricht sich ganz klar gegen einen Windpark zwischen Königslutter und Süpplingen aus. Symbolfoto: pixabay
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Königslutter/Süpplingen. Die Landtagsabgeordnete Veronika Koch hat den Helmstedter Appell unterzeichnet, mit dem sich die Bürgerinitiative für den Erhalt der Kultur- und Naturlandschaft Elm-Lappwald an Politiker aus der Region Helmstedt gewandt hatte. Dies gab Koch in einer Pressemitteilung bekannt.

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„Ich schließe mich den inhaltlichen Aussagen der Bürgerinitiative vollumfassend an. Einen Windpark zwischen Königslutter und Süpplingen auszuweisen ist für alle – Menschen, Natur und Region – nicht zumutbar. In diese gewachsene Kulturlandschaft mit viel Zukunftspotential gehört der Windpark nicht hin“, betont Koch.

Mit der Unterzeichnung stelle sie sich in eine Linie mit dem Helmstedter Landrat Gerhard Radeck, der unlängst den aktuellen Plänen des Regionalverbandes Braunschweig (RGB) widersprach. „Die Beschlüsse in den politischen Gremien im Landkreis Helmstedt sprechen eine klare Sprache. Ich wünsche mir, dass die Mitglieder der Regionalversammlung dieses Votum respektieren und sich politisch nicht gegen den Landkreis Helmstedt entscheiden werden“, sagte die Politikerin und fügte an: „Grundsätzlich bin ich nicht gegen die Windkraft und den Ausbau erneuerbarer Energien. Aber dies gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen und die natürliche Landschaft über viele Jahrzehnte derart zu prägen, ist nicht, was wir alle wollen.“

Sie habe besonders Verständnis für die Bewohner des Ortes Hagenhof, berichtet Koch: „Den Auswirkungen der Windanlagen würden die Menschen in Hagenhof unmittelbar ausgesetzt sein. Das wäre ein krasser Eingriff in ihre Lebensweise und bedrückt mich. Gerade deshalb ist für mich unverständlich, warum hier zumindest nicht die gleichen Grenzabstände gelten sollen, wie bei anderen Siedlungen.“

 

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