Helmstedts „Leo“ fiel Flammen zum Opfer

8. September 2017
Nur zwei Wochen war "Leo" in Helmstedt unterwegs. Foto: KVG
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Helmstedt. Kaum war er da, schon ist er wieder weg. Bereits nach zwei Wochen ist der KVG-Elektrobus „Leo“ der wieder aus dem Helmstedter Stadtbild verschwunden. der neue Elektrobus wurde Opfer eines Brandes in einer Fertigungshalle des Salzgitteraner Busherstellers Sileo Ende August (regionalHeute.de berichtete).

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Trotz eines Großaufgebotes der Feuerwehr wurde die Sileo-Produktionshalle vollständig zerstört. In dieser stand der Helmstedter „Leo“ für kleinere Wartungs- und Garantiearbeiten, wodurch er ebenfalls ein Raub der Flammen wurde. Der Midi-Elektrobus wurde erst am 10. August der Helmstedter Öffentlichkeit vorgestellt (regionalHeute.de berichtete). Die KVG setzte ihn daraufhin im Stadtverkehr auf den Linien 391 und 392 ein.

Nachfolger soll zum Jahreswechsel kommen

Die Mitarbeitenden der Firma Sileo haben bereits am Tag nach dem Brand alle Schritte in die Wege geleitet, um die Produktion zügig wieder aufzunehmen. Ein schnellstmöglicher Ersatz des zerstörten KVG-Busses wurde ebenfalls in Aussicht gestellt. Nach einer ersten Ankündigung liefert Sileo binnen vier Monaten ein neues Fahrzeug an die KVG aus.

Der zerstörte „Leo“ wurde Ende 2016 an die KVG übergeben. Nach der offiziellen Indienststellung im Februar dieses Jahres hat die KVG das Fahrzeug zusammen mit einem seiner beiden größeren Brüder, einem Sileo S 12, im Stadtverkehr Salzgitter ausgiebig getestet. Im Rahmen einer Befragung würdigten fast alle Fahrgäste die Umweltverträglichkeit und lobten die geringe Geräuschkulisse im Fahrzeug.

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