Gewerbegebiet Barmke: Investoren bekunden Interesse

30. August 2017
Darstellung: Landkreis Helmstedt
Helmstedt. Die Entwicklung des rund 45 Hektar großen Gewerbegebietes an der Autobahnanschlussstelle Barmke/Rennau ist planmäßig angelaufen. Nachdem der Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung am 26. Januar diesen Jahres im Rat der Stadt Helmstedt gefasst worden war, konnte die ersten Aufträge vergeben werden.

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Diese umfassen die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie den Aurftrag zur Aufstellung des Bebauungsplanes. In diesem Zuge wurden auch bereits erforderliche Untersuchungen zum Artenschutz, zum Immissionsschutz sowie zur Verkehrsentwicklung beauftragt.

Im April lagen erste Planentwürfe zur Gliederung und Erschließung des Gebietes vor und im Mai konnten in der weiteren Folge erste Gespräche mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel (NLStBV WF) zum Anschluss des Gebietes an das übergeordnete Straßennetz geführt werden.

Derzeit finden die Prüfung sowie die Feinabstimmung der Planentwürfe statt. Dazu werden mit verschiedenen Beteiligten intensive Gespräche geführt.

Europaweite Ausschreibung läuft

Parallel zu den Arbeiten an der Bauleitplanung läuft derzeit die europaweit durchzuführende Ausschreibung zur Vergabe für die Ingenieurleistungen zur Erschließung des Gebietes. Dabei erhält die Stadt Helmstedt wertvolle Unterstützung von der Stadt Wolfsburg. Wolfsburg unterhält eine sehr leistungsfähige Vergabestelle. Die dortigen Kollegen verfügen über einschlägige Erfahrungen mit europaweiten Vergabeverfahren.

Die Planungen für das Gewerbegebiet an der Autobahn sprechen sich inzwischen auch in Investorenkreisen herum. So liegen mehrere Anfragen von Entwicklern und Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen vor, die sich dort ansiedeln wollen und die ihre Anforderungen und Wünsche an Größe und Lage geeigneter Grundstücke in dem Gebiet benennen. „Diese Nachfrage zeigt uns, dass die Entwicklung eines Gewerbegebietes mit direkter Anbindung an die BAB 2, der bedeutendsten europäischen Ost-West-Verbindung, eine richtige Entscheidung von Stadt und Landkreis ist. Mit dieser Maßnahme können wir die Stadtentwicklung voran bringen“, meint Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert.

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