Gebetskreis schloss Sicherheitskräfte in HH in Gebet ein

11. Juli 2017
Die Pastorin Britta Grund fand während des Friedensgebets eindeutige Worte im Zusammenhang mit den Hamburger Krawallen. Foto: Achim Klaffehn
Helmstedt. Jeden Samstag um 11 Uhr finden sich Menschen auf dem Marktplatz von Helmstedt ein und versammeln sich dort um eine blaue Fahne mit der Friedenstaube. Nach einem vorbereiteten Ablaufmuster beten sie für den Frieden auf der Welt und richten Gebete mit Fürbitten an den Schöpfer dieser Welt.

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In der Runde sind auch Mitmenschen anderer Glaubensrichtungen gern gesehen, wenn sie sich gegen die Fülle der Kriege und Feindseligkeiten einsetzen.

regionalHeute.de veröffentlich die Meinung des Gebetskreises unkommentiert und ungekürzt.

An diesem Sonntag standen die Ausschreitungen in Hamburg im Vordergrund. Die Pastorin, Britta Grund, fand eindeutige Worte, um das Geschehen einzuordnen. Der Friedensbruch durch eine Vielzahl von kriminellen Menschen, die das Versammlungsrecht missbrauchten um zu brandschatzen, zu plündern zu zerstören und zu verletzen, ist genau diesen Menschen zuzuordnen. Diese unfriedlichen Handlungen inmitten unserer Demokratie finden keine Begründung. Es ist verstörend, wenn Medien der Polizei einen Schuldvorwurf zuordnen und ein deeskalierendes Verhalten anmahnen. Das obwohl marodierende vermummte Horden im Fernsehen weltweit als Bild der Deutschen Realität gezeigt wurden. Angesichts von brennenden Autos, zerstörten und ausgeraubten Geschäften und verletzten Menschen (auf Seiten der Polizei über 200), muss man den Friedensbruch eindeutig zuordnen. Der Gebetskreis betete von daher für die Polizisten, die ihre Gesundheit einsetzten, um die freiheitlich demokratische Grundordnung wieder herzustellen. Immerhin war auch ein Einsatzzug der Polizei Wolfsburg-Helmstedt mit Marschbefehl nach Hamburg abgesandt und der Hamburger Polizei unterstellt. Ein Dank ging an die Sicherheitskräfte.

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