Für mehr Barrierefreiheit: „Parke nicht auf unseren Wegen“

12. August 2017
Hier ist kaum noch Platz für einen Rollstuhlfahrer. Fotos: Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V.
Helmstedt. Eine Anwohnerin bat den Ehrenvorsitzenden der Kreisverkehrswacht Helmstedt, Achim Klaffehn, sich die Carlstraße einmal anzusehen und Partei für Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer zu nehmen. Insbesondere seit in der letzten Zeit ein Wohnmobil dort zwischen den Autos abgestellt wird, kommt es dazu, dass man den Gehweg nicht mehr benutzen kann.

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Eine Überprüfung an zwei Tagen ergab, dass beide Gehwege zwischen der Alerstraße und Conringplatz zum Parken mitbenutzt werden.

Dies scheint aber bereits ein Gewohnheitstatbestand zu sein, denn alle halten sich an die rechtswidrige Nutzung, so Klaffehn. Ein Verkehrszeichen verbietet das Parken auf dem Gehweg ausdrücklich.

An beiden Tagen befand sich auch ein Wohnmobil zwischen den Autos. Insgesamt ist der Gehweg in einem schlechten Zustand. Durch die parkenden Fahrzeuge gibt es Engpässe, die zum Beispiel mit elektrischen Rollstühlen nicht mehr durchfahren werden können. Ein Verlassen des Gehweges ist aber aufgrund der schlechten Bordsteine auch nicht möglich.

Dringende Bitte an die Verwaltung

Die Kreisverkehrswacht Helmstedt bittet die Verwaltungsbehörde dringend dort die gesamte Parksituation zu überprüfen und zu regeln. Die Fahrzeuge auf den Gehwegen können auch für die Schäden verantwortlich sein. Leider wird es aufgrund des hohen Parkdrucks in der Straße kaum möglich sein, eine Regelung zu finden, die für alle parkenden Fahrzeuge dort ausreicht.
Gehwege sollten grundsätzlich barrierefrei gestaltet sein, das käme dann auch älteren Menschen, Kindern und Eltern mit Kinderwagen zugute.

Parksituation in der Carlstraße

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