Flüchtiger kann nur mit Straßensperre gestoppt werden

20. März 2017
Symbolfoto: Christoph Böttcher
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Helmstedt. Am 17. März, 18.36 Uhr, wurde der Polizei Helmstedt eine Körperverletzung im Einkaufsmarkt "Kaufland" in Helmstedt gemeldet. Nach Eintreffen der Plizei kam es zu einer Verfolgungsjagd durch die Stadt.

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Noch bevor der 37-jährige polizeibekannte Helmstedter durch die eingesetzten Beamten angesprochen werden konnte, flüchtete er mit seinem VW Polo und wollte das Parkplatzgelände verlassen. Ein zweites eingesetztes Fahrzeug konnte die Ausfahrt versperren. Der Fahrzeugführer konnte dabei identifiziert werden: Er besitzt keine Fahrerlaubnis mehr, war bereits als BTM-Konsument aufgefallen und hatte früher schon eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt. Den Haltezeichen kam er nicht nach und flüchtete zunächst weiter, indem er in rücksichtsloser und verkehrsgefährdender Fahrweise das Einkaufsgelände auf der dortigen Ringstraße umfuhr. Trotz Verfolgung durch einen Streifenwagen hielt der Mann nicht an.

Einer weiteren Sperre wich er aus, indem er dort auf einem kleineren Parkplatz neben dem „Dänischen Bettenlager“ mehrere parkende Fahrzeuge umkreiste, um den Bereich über eine der zwischenzeitlich durch Streifenwagen versperrten Ausfahrten zu verlassen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Polizeifahrzeug und der Autofahrer konnte gestellt werden. Es wurde ein Atemalkoholwert von 1,51 Promille und Anzeichen auf BTM-Einfluss festgestellt. Bei dem Aufprall wurden die beiden im Fahrzeug sitzenden Beamten leicht verletzt. Das vermeintliche 35-jährige weibliche Opfer der ursprünglich gemeldeten Körperverletzung, die zugleich Halterin des Polos und Lebensgefährtin des Autofahrers ist, gab anschließend an, nicht geschlagen worden zu sein. Die Weiterfahrt verkehrsuntüchtigen Mannes wurde von den Beamten verhindert.

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