Entbindungsalternative: Info-Veranstaltung zum Hebammenkreißsaal

22. August 2017
Haus- oder Krankenhausgeburt? Es gibt bereits eine Alternative. Symbolbild: Pixabay
Helmstedt. Der Arbeitskreis „Soziales der CDU im Landkreis Helmstedt“, unter der Leitung von Cornelia Bosse, lädt am Montag, den 28. August um 16 Uhr zu einem Vortrag in den Vortragssaal im siebten Stock des Helios St. Marienberg Klinikums in der Conringstraße 26 ein.

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Werdende Mütter mussten sich in der Vergangenheit immer wieder zwischen zwei Entbindungsmöglichkeiten entscheiden. Entweder für eine intime Hausgeburt in Begleitung einer Hebamme oder aber für eine Geburt im ärztlich geleiteten Kreißsaal eines Krankenhauses. Mit dem Hebammenkreißsaal gibt es dazu jetzt eine Alternative. Diese Alternative wird seit einiger Zeit in der Helios St. Marienberg Klinik angeboten. Ein erfahrenes Hebammenteam unter der Leitung von Chefarzt Doktor Richter und seinen Kollegen setzen in ihrer Arbeit mit den werdenden Eltern auf die neuesten Erkenntnisse der modernen, sanften und selbstbestimmten Geburtshilfe.

In einem Vortrag wird Chefarzt Doktor Hans-Jürgen Richter sowie die Hebamme Karin Braun das Leistungsspektrum und die Veränderungen in der Geburtshilfe näher bringen.

Hebammen sehen einen ganzen Berufsstand in Gefahr

Das Thema Geburtshilfe und die Arbeit der Hebammen ist ein gesellschaftliches Problem geworden. Die Hebammen schlagen Alarm. Sie sehen ihren Berufsstand in Gefahr und befürchten, dass werdende Mütter den Geburtsort nicht mehr frei wählen können und Krankenhäuser aufgrund von zu geringen Geburtenzahlen geschlossen werden. Wie sieht es im Landkreis Helmstedt aus? Ist auch in unserem Landkreis der Berufsstand Hebamme in Gefahr? Auch über diese Fragen möchte der Arbeitskreis mit den Teilnehmern diskutieren. „Auch wenn Ihre Familienplanung bereits abgeschlossen sein sollte“, so Cornelia Bosse, „ist es wichtig, sich diesem Thema zu stellen und sich damit auseinanderzusetzen, denn Sie können als Multipliaktor/in dazu beitragen, dass auch in Zukunft Frauen nicht alleingelassen werden, sondern von Hebammen gut versorgt werden.“

Zur besseren Planung bittet der Arbeitskreis um Anmeldung in der CDU-Geschäftsstelle. Die Telefonnummer lautet: 05351/2341. Es kann sich auch bei Cornelia Bosse unter der Telefonnummer: 05351/40392 oder per E-Mail: conbosse@googlemail.com angemeldet werden.

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