Eltern agieren als Verkehrshelfer


Generalprobe zum Verkehrshelfereinsatz,  auf der Friedrichstraße:  Nicole Krzywda (von links), Ulf Barnstorf, Andreas Neumann, Jennifer Bärwald, Stefanie Lanz und die Rektorin Kirsten Müller.. Foto: Verkehrswacht
Generalprobe zum Verkehrshelfereinsatz, auf der Friedrichstraße: Nicole Krzywda (von links), Ulf Barnstorf, Andreas Neumann, Jennifer Bärwald, Stefanie Lanz und die Rektorin Kirsten Müller.. Foto: Verkehrswacht

Helmstedt. Am Donnerstag fand eine Abendveranstaltung in der Grundschule Friedrichstraße statt, die sich mit dem Thema Elterntaxi befasste. Das Ergebnis: Eltern agieren als Verkehrshelfer.


Aufgrund der dadurch weiterhin empfundenen Misere durch haltende Elterntaxis und durch subjektiv gefühlter oder tatsächlicher Geschwindigkeitsüberschreitung von Elterntaxis und Schulbussen aus der IGS, war der Wunsch der Eltern sehr groß, ehrenamtliche Hilfestellung zu geben. Auch vor der Grundschule wurde, wie auch an der Grundschule Lessingstraße eine Feuerwehrzufahrt ausgewiesen, eine angemessene Hol- und Bringzone fehlt hier allerdings. Eine von der Verkehrswacht bereits vorgeschlagene Lösung, dort Schülerlotsen oder in diesem Fall Verkehrshelfer einzusetzen, stieß auf große Resonanz.

Die Rektorin der Grundschule Friedrichstraße, Kirsten Müller, war sehr erfreut darüber, dass die Eltern das Problem so deutlich sahen und dass sie sofort mit dem Einsatz beginnen wollten. Bereits während der Elternveranstaltung übten alle unter Anleitung des Verkehrssicherheitsberaters der Polizei, Ulf Barnstorf, das Verhalten auf der Fahrbahn.

Kontrollen führten zu einer Verbesserung


Am heutigen Freitagmorgen standen sie zur Generalprobe bereit. Der Einsatz führte dazu, dass sich zu Fuß gehende oder aus den Autos ausgestiegene Kinder an die Regelung der Verkehrshelfer hielten. Auffällig war auch der Umstand, dass Elterntaxis deutlich weniger riskant in Erscheinung traten und die Geschwindigkeit der annähernden Fahrzeuge offensichtlich angesichts der sichtbaren Verkehrshelfer sank.

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Polizei, Kreisverkehrswacht Helmstedt und Elternschaft freuen sich sehr über diesen weiteren Schritt auf dem Weg zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor Grundschulen. Die erforderliche Ausrüstung wird seitens der Verkehrswacht zur Verfügung gestellt. "Gern würden wir auch noch weitere Eltern zum Verkehrshelfer ausbilden", meint Achim Klaffehn von der Verkehrswacht.

Die Rektorin Kirsten Müller wies im Zusammenhang mit dieser Aktion, darauf hin, dass die Grundschule Friedrichstraße auf vielen Gebieten um mehr Verkehrssicherheit bemüht ist. So wurden die Kinder der fünf Eingangsstufen kürzlich durch Ulf Barnstorf im Rahmen einer Mobilitätsausbildung in das sichere Überqueren der Straße eingewiesen.


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