Einladung: Klinikum informiert über die „Schaufensterkrankheit“

7. Februar 2017
Die Schaufensterkrankheit steht im Fokus der nächsten Patientenakademie. Symbolfoto: HELIOS Kliniken
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Helmstedt. Am 15. Februar um 18 Uhr laden die HELIOS St. Marienberg Klinik in das Kloster Sankt Ludgerus in Helmstedt zu Patientenakademie im Februar. Thema wird sein: "Schaufensterkrankheit – die unterschätzte Durchblutungsstörung".

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Das Klinikum lädt ein:

Fast fünf Millionen Deutsche leiden unter einer Durchblutungsstörung in den Beinen – der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt. Fast 60 Prozent aller Amputationen sind auf diese Erkrankung zurückzuführen. Über Früherkennung und Behandlung informieren Olivier Böhm und Oskar Dzumla in einem Expertenvortrag am 15. Februar 2017 ab 18 Uhr im Kloster St. Ludgerus in Helmstedt.

Schon ein kurzer Spaziergang ist für Menschen mit Schaufensterkrankheit eine Herausforderung. Nach einer bestimmten Wegstrecke kommt es zu Schmerzen und Muskelverhärtungen, Krämpfe zwingen zu einer Pause. Doch hinter dieser Durchblutungsstörung der Beine verbirgt sich eine weit verbreitete und gefährliche Erkrankung. „Die Schaufensterkrankheit wird durch Ablagerungen in der Gefäßwand, die sogenannten Plaques, verursacht. Man spricht von ‚Artherosklerose’. Die Blutgefäße der Beine werden zunehmend eingeengt oder sogar verschlossen, Sauerstoff und wichtige Nährstoffe erreichen nicht mehr in ausreichender Menge die Muskulatur und Schmerzen entstehen“, erklärt Olivier Böhm, leitender Abteilungsarzt der Abteilung für endovaskuläre und vaskuläre Gefäßchirurgie der HELIOS St. Marienberg Klinik Helmstedt.

Ohne Therapie führt die periphere arterielle Verschlusskrankheit zu einer Minderdurchblutung der Beine, Geschwüre können entstehen, Gewebe absterben. „Viele kennen diese Symptome auch unter dem Begriff Raucherbein, da Rauchen ebenso wie Diabetes, hoher Blutdruck oder erhöhte Cholesterinwerte Ursache für die Schaufensterkrankheit sind“, erläutert Gefäßchirurg Oskar Dzumla weiter. Lösen sich die Ablagerungen in den Beinen, können sie tiefer gelegene Gefäße verstopfen. „In diesem Fall werden die Beine gar nicht mehr mit Blut versorgt und das Gewebe stirbt in kürzester Zeit ab. Wird dieser Zustand nicht notfallmäßig behandelt, kann er zum Tod führen. Eine frühe Diagnose und entsprechende Therapie ist daher von großer Bedeutung“, sagt Dzumla.

Im Rahmen der Patientenakademie informieren Olivier Böhm und Oskar Dzumla Betroffene, Angehörige und Interessierte über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten der Schaufensterkrankheit. Die Veranstaltung am 15. Februar um 18 Uhr im Kloster St. Ludgerus in Helmstedt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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