Halteverbot Conringstraße beschäftigt nun die CDU

17. Februar 2017 von
In der Conringstraße wird es oft gefährlich eng. Foto: Kreisverkehrswacht/Klaffehn
Helmstedt. Die Conringstraße ist wieder in das Visier Helmstedter Bürger geraten. Es gibt dort Probleme für die Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes. Jetzt setzt sich der CDU-Stadtverband für eine Lösung ein, die eine Veränderung durch Halteverbote vorsieht.

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Dabei wird auch die Möglichkeit aufgezeigt, dass man im eingeschränkten Halteverbot auch einen Ladevorgang durchführen darf. Das Ein- oder Aussteigen in ein Auto und das Laden sollte gerade aufgrund des hohen Parkdrucks erlaubt werden. Dem Missbrauch (verbotswidriges Parken) muss allerdings durch die Verkehrsüberwachung begegnet werden. Ein absolutes Halteverbot wird laut Verkehrswacht zu einer besonderen Härte für die Anwohner und den Besuchsverkehr des Krankenhauses führen.

Die Kreisverkehrswacht Helmstedt hatte sich bereits 2013 an die Stadt Helmstedt. Bei den anschließenden Gesprächen wurde auch die Situation des Parkdruckes im Umfeld des Krankenhauses und des Verwaltungsgebäudes des Landkreises Helmstedt thematisiert. Eine optimale Lösung sollte durch Erneuerung der Fahrbahndecke mit konkreten Anlagen für den ruhenden Verkehr erfolgen. Ein Sachstandsbericht ist hier nicht bekannt.

2014 wurde das Problem, insbesondere des ruhenden Verkehrs noch einmal besprochen. Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht sieht weiterhin gravierende Probleme: „Ich persönlich halte die Situation an der Conringstraße in Höhe der Helius-Klinik St. Marienberg für sehr kritisch. Dort stehen häufig etliche Fahrzeuge vielleicht länger als erlaubt im eingeschränkten Halteverbot. Die aufgestellten Schilder lassen aber nur ein Halten der Fahrzeuge bis zu drei Minuten zu. Wer sein Fahrzeug dort länger abstellt, der parkt, was eben nicht gestattet ist. Oft entstehen dadurch Probleme im Begegnungsverkehr, der ausweichen oder sogar anhalten muss. Rücksicht ist auch deshalb erforderlich, weil in diesem Bereich Einsatzfahrzeuge schnell das Krankenhaus erreichen müssen“.

 

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