Besuch beim Experiment „Startbahn“ in Helmstedt

15. Mai 2018
Foto: Achim Klaffehn
Helmstedt. Den Bahnhof Helmstedt haben unterschiedliche Akteure für drei Tage mit Einrichtungen und Aktionen gestaltet um Ideen darzustellen und zu entwickeln. Der Bahnhof hatte sich damit deutlich von der dortigen Normalität oder Tristesse entfernt.

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Im Innern gab es neben dem DB Reisezentrum, eine Touristinformation, ein Kiosk der Firma Gröpern 5, Ein Stand der Braunschweiger Zeitung, Ein Kaffee betrieben durch Muttis Suppenküche und ein Aktionsraum in dem kreative Angebote für Kinder vorbereitet waren. Vor dem Bahnhof starteten Stadtführungen, Radwanderungen, ein Bus-Shuttle zu unterschiedlichen touristischen Zielen, Scuddey-Touren und ein Fahrradverleih und eine Beratung zur Radtouren und Fahrrädern.
Während des Besuches kam es in den Gesprächen häufig zu der Äußerung: Ist ja gerade ganz schön, aber wie sah es vorgestern aus und wie wird es in der nächsten Woche aussehen.“
Auffällig war auch, dass der Bahnsteig 1 der direkt an die Räume angrenzt in kurzen Abständen von lauten lärmenden Güterzügen befahren wurde. Bei der Durchfahrt der schnellen Züge ist es erforderlich Abstand zu halten. Personenzüge entließen Passagiere ohne dass ein deutlich registrierbarer Besuch in der Bahnhofshalle erfolgte. Auch Passagiere, die mit der Bahn abfahren wollten, warteten wie üblich auf den Bahnsteigen, auch als eine deutliche Verspätung eines Zuges angekündigt wurde.
Die vorgestellten Ideen können, sofern sie umgesetzt werden das Tor nach Helmstedt positiv entwickeln. Es dürfte erforderlich sein, Menschen zu finden die nachhaltig ein Kaffee und einen Kiosk betreiben wollen und können.

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