Arbeitskreis beschäftigt sich 2018 mit dem Thema Baumunfälle

29. Dezember 2017
Baumunfall auf der B 1 im August in der Nähe von Süpplingen. Archivfoto: Achim Klaffehn
Helmstedt. Der Arbeitskreis „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ beschäftigt sich im kommenden Jahr mit dem Thema Baumunfälle. Das teilt die Kreisverkehrswacht Helmstedt mit.

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1995 wurde für Deutschland eine Baumunfallstatistik eingeführt. Als die daraus resultierenden Erkenntnisse deutlich machten, dass ein hohe Prozentzahl der tödlich verunglückten Menschen im Zusammenhang mit dem Aufprall an einen Baum standen kam es zu behördlichen Reaktionen. Als Niedersachsen dann sogar die Spitzenreiterrolle im Vergleich der Bundesländer übernahm startete ein hier Projekt gegen Baumunfälle.

Es wurden landesweit Baumunfallkommissionen gegründet und Modellversuche zur Unfallbekämpfung gestartet. Ein solches Projekt im Bereich von Oldenburg wurde insbesondere auf die Reduzierung der Geschwindigkeit mit einem Hinweiszeichen auf Baumunfälle gestützt. Nachdem der Projektzeitraum beendet wurde, kam es dazu, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen zurückgenommen wurden. Mit den durchgeführten Maßnahmen konnte die Baumunfallzahl nicht nachweislich beeinflusst wurden.

Referat wird vorbereitet

Die Medienberichte zu der Rücknahme der Verbote brachte die Mitglieder des Arbeitskreises dazu die Thematik spontan in das Tagesprogramm einzuführen. Nach einer kurzen Diskussion und Erläuterung der Rechtslage beschloss der Arbeitskreis die Thematik in das Programm 2018 einzubringen. Wolfgang Schmidt bereitet eine entsprechendes Referat vor. Auch im Landkreis Helmstedt gibt es häufig den Unfalltyp „Baumunfall“. 

Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet 11. Januar 2018 von 10 bis 12 Uhr im Jugend Freizeit und Bildungszentrum, Streplingerode 25-26, statt.

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